Borna Sosa ist wieder eine Option (Foto: IMAGO, Sportfoto Rudel)

Fußball | Bundesliga

Sosa steht dem VfB gegen Bremen wieder zur Verfügung

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Nach dem gelungenen Bundesliga-Auftakt am vergangenen Wochenende gegen Leipzig (1:1), steht für den VfB Stuttgart das erste Auswärtsspiel der Saison auf dem Programm. Am Samstag sind die Schwaben bei Werder Bremen zu Gast (15:30 Uhr). Wieder eine Option für den Kader: Borna Sosa.

Ob es für den Kroaten für einen Platz im Kader, oder gar in der Startelf reicht, ließ VfB-Coach Pellegrino Matarazzo offen: "Wenn er 60 Minuten Vollgas spielen kann, dann ja - wenn nicht, dann nein. Es steht noch eine Trainingseinheit und ein abschließendes Gespräch mit ihm an."

Zurück zu alter Offensivstärke

Die Rückkehr des linken Schienenspielers würde dem Offensivspiel zweifelsohne guttun. Seine Flanken, vor allem auf den Turm im Stuttgarter Sturm, Sasa Kalajdzic, sorgen oftmals für Torgefahr im gegenerischen Sechzehner. Doch wie lange noch? Beide Spieler werden regelmäßig mit Wechselgerüchten in Verbindung gebracht und das Transferfenster ist noch bis zum 31. August geöffnet. Auch die nahe Zukunft von Darko Churlinov ist weiter ungeklärt. Der nordmazedonische Nationalspieler überzeugte mit einer guten Vorbereitung, traf auch im Pokalspiel bei Dynamo Dresden zum 1:0-Siegtor.

Never change a running system?

Kein Wunder also, dass sich auch sein Trainer sehr glücklich schätzt, ihn noch im Team zu haben: "Mir gefällt, dass er sehr polyvalent ist. Er kann außen spielen, oder in der Spitze. Er macht einen guten Job." Viel Lob für Churlinov und auch Sosa ist ein Kandidat für die Startelf. Doch wer müsste weichen? Viele Gründe die Startelf zu verändern, gibt es für Matarazzo nicht: "Ich fand, dass die Jungs es letzte Woche als Einheit gut gemacht haben. Aus Leistungsgründen gibt es keinen Anlass, etwas zu verändern." Das gilt auch in taktischer Hinsicht.

Mit "voller Wucht" nach Bremen

Aber vielleicht aus mentaler. Im Weserstadion erwartet den VfB das Duell gegen einen vermeintlichen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Werder Bremen feiert am Wochenende sein Bundesliga-Heimspiel-Comeback und hat bereits beim 2:2 in Wolfsburg überzeugen können: "Ich erwarte eine Euphorie der Bremer, nach dem Aufstieg wieder im heimischen Stadion zu spielen. Die Euphorie werden wir auch spiegeln." Von der Auswärtsschwäche der vergangenen Saison will Matarazzo indes nichts mehr wissen.

Wir gehen mit 100 Prozent Fokus und Zielstrebigkeit in Richtung Punkte.

Weiterhin verzichten muss der VfB Stuttgart auf Wahid Faghir, Nikolas Nartey, Tanguy Coulibaly und Thomas Kastanaras. Wie Matarazzo seine Mannschaft letztendlich für das heiße Duell in Bremen aufstellt? "We will see."

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SWR

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