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Der VfB Stuttgart ist mit neun Punkten aus sechs Spielen sehr ordentlich in die Saison gestartet. Für Aktivitäten im Winter-Transferfenster sieht VfB-Chef Thomas Hitzlsperger aktuell keine Notwendigkeit.

Der VfB Stuttgart plant nicht mit Transfers in der Winterpause. "Stand heute wüsste ich nicht, dass wir noch mal Geld ausgeben für einen Spieler, der uns sofort weiterhilft", sagte der Vorstandsvorsitzende des VfB, Thomas Hitzlsperger, gegenüber der "Bild". "Das ist auch nicht unsere Strategie. Komplett ausschließen kann man es dennoch nie, aber die Kaderplanung ist weit fortgeschritten", ergänzte der 38-Jährige.

Es sei gelungen, "einen größeren Kader zu haben, der aber weniger kostet als beim letzten Mal, als wir in der ersten Liga waren." Zuvor war der VfB 2017 aufgestiegen und musste 2019 wieder den Gang in die 2. Bundesliga antreten. Der Club setzt auf Talente, die sich in Stuttgart entwickeln sollen.

Kalajdzic überzeugt

Eines dieser Talente ist Sasa Kalajdzic. Der 23-Jährige kam zwar bereits im Sommer 2019 nach Stuttgart, verletzte sich in der Vorbereitung aber schwer und konnte erst in der Endphase der abgelaufenen Saison für den VfB angreifen. In der aktuellen Saison steht der Österreicher bereits bei drei Saisontoren und ist damit der bislang erfolgreichste Torschütze bei den Schwaben.

Auch der 19-jährige Tanguy Coulibaly und der 21-jährige Silas Wamangituka entwickeln sich stetig weiter im Team von Trainer Pellegrino Matarazzo. Coulibaly kam in fünf von sechs Saisonspielen zum Einsatz, Wamangituka sogar in allen sechs.

Talente in der Hinterhand

Dazu hat der VfB noch einige Youngster in der Hinterhand. Der 18-jährige Lilian Egloff kam in der aktuellen Saison bislang nur auf eine Minute Spielzeit, gilt aber als Versprechen für die Zukunft. Auch Verteidiger Antonis Aidonis ist mit seinen 19 Jahren ein Spieler mit Perspektive. Zuletzt kam er aber ausschließlich in der 2. Mannschaft des VfB zum Einsatz. Mit Naouirou Ahamada (18 Jahre, ausgeliehen von Juventus Turin) hat der VfB Stuttgart noch ein weiteres Talent im Wartestand auf den ersten Bundesliga-Einsatz.

Vor diesem Hintergrund – und mit Blick auf den gelungenen Saisonstart – besteht wenig Handlungsbedarf auf dem Transfermarkt im Winter. Dies bestätigte nun auch der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger.

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