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Gegen Hertha BSC kann VfB-Coach Pellegrino Matarazzo womöglich schon wieder auf Kapitän Gonzalo Castro setzen. Außerdem freut er sich auf Sami Khedira.

Kapitän Gonzalo Castro ist womöglich schneller wieder fit als erwartet und könnte schon für das Bundesliga-Heimspiel des VfB Stuttgart gegen Hertha BSC eine Option sein. "Der Verlauf ist besser als gedacht. Es kann sein, dass es klappt für den Kader", sagte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo am Donnerstag mit Blick auf die Partie am Samstag (15.30 Uhr).

"Wenn die so kompakt und laufstark auf Konter setzen, ist es extrem wichtig, dass wir immer hellwach sind, was die Kontersicherung angeht", sagte Matarazzo über die Hertha. Außerdem müsse seine Mannschaft die erspielten Räume "zielstrebig nutzen." Eine Kombination zwischen Kurzpass und "Bälle hinter die Kette bringen wird entscheidend sein."

Didavi fraglich, Kempf steht womöglich zur Verfügung

Mittelfeldspieler Castro hatte sich vor zwei Wochen beim 2:0 gegen den FSV Mainz 05 einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Fraglich ist zudem der Einsatz von Spielmacher Daniel Didavi, der aufgrund von muskulären Problemen individuell trainiert. Verteidiger Marc Oliver Kempf hatte nach dem 2:5 bei Bayer Leverkusen am vergangenen Wochenende eine Erkältung, wird aber für das Spiel gegen den Tabellen-15. aus Berlin voraussichtlich zur Verfügung stehen.

Der argentinische Nationalspieler Nicolas Gonzalez wird unterdessen einen Teil seiner Verletzungspause in seiner Heimat verbringen. Für zehn Tage sei der Stürmer zur Behandlung und für den Besuch seiner Familie nach Argentinien gereist, sagte Matarazzo. Mit einem Muskelfaseriss fehlt Gonzalez den Stuttgartern voraussichtlich mehr als einen Monat.

Matarazzo freut sich auf Khedira

Im Blickpunkt steht am Samstag außerdem die Rückkehr des früheren VfB-Profis Sami Khedira, der 2007 mit den Schwaben Meister geworden war. "Der VfB kann stolz sein, einen so großartigen Spieler entwickelt zu haben. Auch wenn man seine Karriere anschaut: Er hat vom Gefühl her alles gewonnen. Es tut der Bundesliga gut, so einen Spieler zurückzugewinnen. Es freut mich, auf ihn zu treffen", betonte Matarazzo. Die Berliner schätzt Matarazzo "besser ein, als ihr Tabellenplatz aussagt. Gerade unter Pal Dardai wird Hertha kämpfen, beißen und sehr geschlossen auftreten. Das wird extrem unangenehm für uns."

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