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In dieser Saison kam Daniel Didavi in 14 von 22 Bundesligaspielen für den VfB Stuttgart zum Einsatz. Laut eines Medienberichts könnte diese Quote Auswirkungen auf seine sportliche Zukunft haben.

Der Vertrag von Daniel Didavi beim VfB Stuttgart läuft im Sommer aus. Aber nur dann, wenn der Mittelfeldspieler nicht eine festgelegte Anzahl von Einsätzen in der laufenden Spielzeit vorweisen kann. Dies steht nach Aussage der "Bild" in einer Klausel des Arbeitspapiers von Daniel Didavi bei den Schwaben. Demnach sei dort festgelegt, dass sich der Kontrakt von Didavi nach 25 Bundesliga-Einsätzen zu den gleichen Konditionen um ein Jahr verlängern würde.

Didavi braucht 11 aus 12

Das Problem: Es stehen nur noch 12 Spieltage aus. Didavi müsste in elf dieser Partien auf dem Platz stehen, damit die Bedingung für eine automatische Vertragsverlängerung erfüllt ist. Angesichts der aktuellen Personalentscheidungen von Trainer Pellegrino Matarazzo und der Verletzungsanfälligkeit von Didavi ist es zumindest zweifelhaft, ob der 31-Jährige am Ende der Saison auf die nötige Anzahl an Einsätzen kommt.

Zu Beginn der Saison stand Didavi noch regelmäßig in der Startformation des VfB, doch im Saisonverlauf wurden die Einsätze weniger. Eine Hüftverletzung, ein grippaler Infekt und muskuläre Probleme bremsten den Spielgestalter, dazu stand Didavi dreimal ohne Einsatz im Kader.

Nur zweimal mehr als 25 Spiele

In seiner Karriere hat Daniel Didavi nur in zwei Bundesliga-Spielzeiten 25 oder mehr Spiele absolviert: 2015/2016 machte er 31 Spiele für den VfB, 2017/2018 waren es 30 Spiele für den VfL Wolfsburg.

Bei den Verantwortlichen des VfB Stuttgart ist Didavis Verbleib schon seit längerem Thema. Egal in welcher Funktion. Auf SWR-Nachfrage hieß es aktuell, dass dabei nicht allein auf die Anzahl der Einsätze von Didavi entscheidend sei. Beide Seiten müssen weiter Lust aufeinander haben. Die momentanen Anzeichen sind eher positiver Art.

Unabhängig von der Personalie Didavi hatte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat angekündigt, im März und April mit den Spielern sprechen zu wollen, deren Verträge auslaufen. Dazu gehören auch Kapitän Gonzalo Castro, Stürmer Hamadi Al Ghaddioui und Abwehrmann Marcin Kaminski.

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