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Der VfB Stuttgart hat am neunten Bundesliga-Spieltag gegen den FC Bayern mit 1:3 (1:2) verloren und trotz einer engagierten Leistung eine Überraschung verpasst.

Der VfB erwischte einen guten Start in die Partie und agierte auf Augenhöhe. Tanguy Coulibaly brachte den VfB in der 20. Minute nach starker Vorarbeit von Silas Wamangituka in Führung.

Förster verpasst doppelt für den VfB

Die Bayern erhöhten nach dem Rückstand den Druck, hatten aber ganz viel Glück, dass Philipp Förster zwei Großchancen leichtfertig ausließ (35., 36.). Förster selbst fordert nach Spielende mehr Kaltschnäuzigkeit. Dies sollte sich wie so oft rächen.

Im Gegenzug schlug Coman nach Pass von Thomas Müller eiskalt zu. Das vermeintliche 2:1 für den VfB wenige Sekunden später wurde wegen eines Fouls an Neuer nach Videobeweis zurückgenommen.

Kobel machtlos gegen Lewandowski

Noch vor der Pause parierte Stuttgarts Keeper Georg Kobel glänzend gegen Serge Gnabry, gegen Lewandowskis humorlosen Schuss aus 16 Metern war er jedoch machtlos. Nach der Pause änderte sich am Spiel zunächst wenig.

Die Bayern, bei denen der junge Tanguy Nianzou sein Ligadebüt feierte, taten sich schwer. Für den VfB verpasste Orel Mangala (73.) gegen nach wie vor wackelige Bayern den Ausgleich. Auch in anderen Szenen hatten die Münchner Glück.

Bayern nicht brillant, aber erfolgreich

Der VfB hatte also prima mitgehalten, steht letztlich aber ohne Punkte da. "Ein Punkt wäre verdient gewesen", stellte Gonzalo Castro nach dem Abpfiff fest. Den Bayern würde man das Mammut-Programm anmerken, so Castro. Dennoch markiert der Rekordmeister zum richtigen Zeitpunkt die Tore. "Die Bayern sind halt Bayern".

Pellegrino Matarazzo konnte seiner Mannschaft nach dem Spiel keinen Vorwurf machen. "Wir haben ein gutes Spiel gemacht", sagte der VfB-Trainer auf der Pressekonferenz, der sein Team auf Augenhöhe gesehen hatte. "Am Ende hat man nur einen Unterschied gesehen, was die Effizienz angeht".

Bei der Szene zum vermeintlichen 2:1 für den VfB haderte Matarazzo mit der Schiedrichterentscheidung, Coulibaly hatte Manuel Neuer zuvor am Arm gezupft. Der Treffer fand nach Ansicht der Videobilder keine Anerkennung. "Im Video kann man nicht einschätzen, wie schwer er gezogen hat. Neuer war auf dem Weg auf den Boden, bevor er berührt worden ist, er macht es clever. Das ist kein Foul, das man pfeifen muss. Deshalb ist es für mich ein ganz normales Tor gewesen", so Matarazzo.

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