Der VfB Stuttgart startet ins Training für die Rückrunde (Foto: imago images, Imago)

Fußball | VfB Stuttgart

Corona-positiv: VfB-Trainingsstart ohne Mavropanos und Klimowicz

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Am Donnerstag ist es schon wieder vorbei mit dem Weihnachtsurlaub. Der VfB Stuttgart beginnt mit dem Training für die Bundesliga-Rückrunde, muss aber vorerst auf Konstantinos Mavropanos und Mateo Klimowicz verzichten.

Es geht wieder los. Am Donnerstag um 15 Uhr versammelt Pellegrino Matarazzo seine Profis wieder um sich. Ende des Weihnachtsurlaubs. Mit dem ersten Mannschaftstraining auf Übungsplatz 3 des VfB-Geländes startet der Stuttgarter Coach mit seinem Team in die Rückrundenvorbereitung.

Allerdings werden Grieche Konstantinos Mavropanos und der gebürtige Argentinier Mateo Klimowicz, die sich aktuell in ihren jeweiligen Heimatländern aufhalten, beim Trainingsauftakt des VfB am Donnerstag fehlen. Beide befinden sich nach Informationen des Vereins nach einem positiven Corona-Test bis auf weiteres in häuslicher Isolation. Ebenfalls nicht dabei ist Stürmer Omar Marmoush, der sich mit Ägypten auf den Afrika-Cup vorbereitet.

Individuelle Trainingspläne im Urlaub

Lange jedenfalls durften die Stuttgarter Spieler in den verschneiten Bergen oder in den warmen südlichen Gefilden nicht die müden Beine ausstrecken. Denn der VfB beginnt wie alle Teams aus der unteren Tabellenhälfte schon früh wieder mit den Übungseinheiten. Gerade einmal zehn Tage liegen zwischen dem letzten Spiel, dem ärgerlichen 0:1 in Köln, und dem Aufgalopp fürs neue Jahr.

Und auch im Urlaub selbst waren die Fußballer mit individuellen Trainingsplänen ausgestattet. Nur Essen und Ausruhen war also nicht. Zumal es nach der sportlich unbefriedigenden Vorrunde und Tabellenplatz 16 auch einiges zu tun gibt.

Corona-Testungen vor dem ersten Training

Der erste Trainingstag in Stuttgart beginnt in jedem Fall erst einmal mit umfassenden Corona-Testungen, schließlich kommen die VfB-Jungs aus vielen verschiedenen Ländern zurück nach Stuttgart. Jedes Risiko soll vermieden werden, und mit Mavropanos und Klimowicz gibt es bereits die nächsten Ausfälle.

Danach beginnt die Arbeit "mit der ganz normalen Spielvorbereitung für die Partie gegen Fürth", so Trainer Pellegrino Matarazzo. Der Rückrunden-Auftakt steht am 8. Januar (15:30 Uhr) beim abgeschlagenen Neuling Greuther Fürth im Fränkischen an. Von der Papierform her eine gute Gelegenheit für den VfB, erfolgreich zu starten? Sollte man meinen, nach dem furiosen 5:1 der Stuttgarter im ersten Saisonspiel gegen den Aufsteiger. Aber aufgepasst: Greuther Fürth hat sich in den beiden letzten Heimspielen stabilisiert, beim 1:0 gegen Union Berlin und dem 0:0 gegen Augsburg vier Punkte geholt und kein Gegentor kassiert.

Sasa Kalajdzic vor dem Comeback

Große Hoffnung macht beim VfB in jedem Fall die personelle Situation. Der schmerzlich vermisste Torjäger Sasa Kalajdzic arbeitet nach seiner Schulter-OP fleißig an seinem Bundesliga-Comeback und wird auch am Donnerstag beim Training am Start sein. Der Österreicher verbrachte die Tage über Weihnachten zum Kräfte sammeln im sommerlichen Dubai und soll in der Rückrunde endlich wieder durchstarten.

Silas mit allen notwendigen Papieren zurück in Stuttgart

Auch die ebenfalls lange verletzten Silas Katompa Mvumpa und Chris Führich können sich bis zum Fürth-Spiel weiter stabilisieren. Silas weilte vor Weihnachten für einige Tage in seiner Heimat Kongo, um sich in Kinshasa wichtige Dokumente für das seit Juni laufende Verfahren zur Erteilung einer auf seinen korrekten Namen ausgestellten Aufenthaltserlaubnis in Deutschland ausstellen zu lassen. Inzwischen ist der Stürmer mit allen erforderlichen Papieren zurück in Stuttgart, jetzt können die letzten notwendigen Schritte gegangen werden, um das aufenthaltsrechtliche Verfahren abzuschließen. Die Spielberechtigung durch den DFB wurde Silas bereits erteilt.

Matarazzo will den VfB-Kader verschlanken

Bereits vor Weihnachten hatte Trainer Pellegrino Matarazzo angekündigt, dass er den breiten Kader gerne ausdünnen möchte und es den einen oder anderen Abgang geben könnte.

In der "nicht normalen Hinrunde", so der Coach, habe die große Auswahl an Spielern wegen der vielen Verletzten und Corona-Ausfälle geholfen, in der Rückrunde erwartet er normalere personelle Verhältnisse: "Ein schmalerer Kader hilft der mannschaftlichen Geschlossenheit", ist Matarazzo überzeugt, "auch was den Fokus auf einzelne Spieler angeht". Es gehe um eine "gesunde Kaderstruktur zwischen Leistungsspielern, Strukturspielern und Entwicklungsspielern".

Ins Detail wollte Pellegrino Matarazzo nicht gehen. Anfang Januar öffnet das Winter-Transferfenster, dann wird man beim VfB Stuttgart mehr wissen.

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