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Die Frühform stimmt: Mit 3:0 besiegte der VfB Stuttgart in einem Testspiel den Schweizer Pokalfinalisten FC St. Gallen. Am Rande der Partie äußerte sich Sportdirektor Sven Mislintat zur jungen Mannschaft der Schwaben, zu den umworbenen Spielern und zu weiteren Plänen auf dem Transfermarkt.

Clinton Mola (20 Jahre alt), Roberto Massimo (20), Naouirou Ahamada (19), Ömer Beyaz (17) oder Mohammed Sankoh (17) - selten war eine erste Mannschaft des VfB Stuttgart wohl jünger als in der ersten Halbzeit des Testspiels gegen den FC St. Gallen (3:0). Der Kader der Schwaben scheint gespickt mit Talenten. Hauptverantwortlich dafür zeichnet sich Sportdirektor Sven Mislintat, der als "Diamantenauge" gilt, als einer, der den Blick für Top-Talente hat. Dementsprechend stolz machte den 48-Jährigen die junge Stuttgarter Startelf gegen den Schweizer Erstligisten.

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Die VfB-Talente? "Es macht Spaß, das zu sehen"

"Das ist sehr schön, aber wir brauchen auch schon noch ein paar ältere Spieler. Wataru Endo hätten wir zum Beispiel schon gern auf dem Platz, wenn er von Olympia zurück ist", sagte Mislintat im Gespräch mit SWR Sport. Doch momentan machen die Jungen auf sich aufmerksam, gegen St. Gallen insbesondere Neuzugang Beyaz. "Der Junge ist 17 Jahre alt, da dürfen wir ruhig noch ein bisschen geduldig sein, genau wie bei Sankoh oder Ahamada. Es macht Spaß, sie zu sehen, aber wir wollen den Jungs auch die nötige Zeit geben, sich zu entwickeln."

Warten auf die EM-Fahrer und die Verletzten

Mit dem Kader ist Mislintat Stand jetzt zufrieden. Auf die Frage nach einem Wunschneuzugang antwortete er mit einem Lachen: "Jadon Sancho, aber der ist gerade erst gewechselt, das kriegen wir nicht hin." Dann wurde der Sportdirektor wieder ernster: "Das wichtigste ist, dass die Jungs, die jetzt noch Urlaub haben wie die EM-Fahrer Sasa Kalajdzic oder Darko Churlinov, gesund zurückkommen. Dann wäre es auch noch ganz schön, wenn die Verletzten Borna Sosa, Orel Mangala und Silas Katompa Mvumpa bald zurückkommen."

Externe Neuzugänge schließt Mislintat nicht aus. "Wir haben ein, zwei Ideen, die wir aber nicht zwangsläufig umsetzen müssen. Wir brauchen Geduld. Wenn noch was passiert dann sind es die beiden Spieler, die wir im Kopf haben. Wenn das nichts wird, dann brauchen wir nichts mehr."

Optimismus in Sachen Kalajdzic

Es sei denn, es gäbe noch Abgänge. Heiß gehandelt wurde zuletzt Angreifer Sasa Kalajdzic, der sich durch eine tolle Saison mit 16 Bundesliga-Toren in den Fokus größerer Klubs gespielt hat. Hier geht Mislintat von einem Verbleib des Österreichers aus - auch, weil Kalajdzic bei der EM meist nur Reservist war.

"Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn er bei diesem Turnier explodiert wäre. Sasa hatte aber auch ein bisschen Pech. Wenn er gespielt hat, hat er es aber gut gemacht", sagte Mislintat: "Was seine Zukunft angeht, so haben wir das Heft des Handelns komplett in der Hand."

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