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Kaum rauschte die Nachricht vom Rücktritt Jürgen Klinsmanns als Hertha-Coach durch die Netzwerke, meldeten sich die Anhänger des VfB Stuttgart zu Wort. Klinsmann wollte kürzlich auch beim VfB anheuern.

Da war doch was. Noch Anfang September 2019 wollte Jürgen Klinsmann als Vorstandschef beim VfB Stuttgart einsteigen. Seine Liebe zu seinem Ex-Verein hatte der Schwabe bei fast jeder Gelegenheit öffentlich zur Schau gestellt. Zuvor hatte es unter dem Ex-Präsidenten Wolfgang Dietrich Annäherungsversuche gegeben. Damals hatte der Weltmeister von 1990 noch die Vorstellung, womöglich als Trainer oder Sportvorstand anzufangen.

Als ihm die Vereinsgremien bei den Gesprächen allerdings nicht die von ihm erhoffte Wertschätzung und Beachtung schenkten, verlor der Sunnyboy mit Wahlheimat Kalifornien schnell die Lust an dem Flirt. Der 55-Jährige sagte dem VfB Stuttgart schmollend ab. Kurz darauf heuerte Klinsmann bei Hertha BSC an. Nach zehn Wochen als Trainer warf der eigensinnige Schwabe schon wieder hin.

Tenor: Klinsmann ist "kein Trainer"

Viele Fußballfans zeigen sich in ihren ersten Reaktionen nicht sonderlich überrascht. "Wenn Herr Klinsmann kein Mastermind im Background hat, reichen seine Qualitäten nicht aus," schreibt Gerhard Wagener auf der Facebook-Seite von SWRSport. "Er war von Anfang an ein Flop," kommentiert User "Franz Josef": "Er ist einfach kein Trainer." We Flo sieht das ähnlich: "Er ist ja auch kein Trainer, sondern ein Show Man."

Peter Schneider applaudiert den Berlinern: "War ne gelungene Werbeaktion und ein Christmas-Gag zugleich." Oliver Redelfs meint: "Mal kurz 60 Millionen verballert, dann abdanken. Oh weija!" Viele User reagieren mit Häme und Kritik: "Das nennt man einen Durchlauferhitzer", schreibt Franz Ulrich Berghof. Ironisch ergänzt Dennis Bosch: "Der Mann zeigt Charakter."

Deutliche Reaktion der VfB-Fans

Die meisten Anhänger des VfB Stuttgart äußern ihre Freude darüber, dass es mit der Liaison zwischen dem Klub und Klinsmann nicht geklappt hat. "War doch was Gutes für den VfB, den (Klinsmann) verpasst zu haben," schreibt Tina Maier. Ma He macht innerlich drei Kreuze: "Was ne Lachnummer... Nur gut, dass er weit von Stuttgart weg ist." Und Mary Sohnle ergänzt: "Zum Glück hat es mit ihm und dem VfB nicht geklappt! Ich bin froh."

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