Claus Vogt und Thomas Hitzlsperger (Foto: imago images, imago images / Pressefoto Baumann)

Fußball | Kommentar

Das Saubermann-Image von Hitzlsperger hat tiefe Kratzer bekommen

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Thomas Hitzlsperger galt bisher als Saubermann. Dieses Image hat nun tiefe Kratzer abbekommen, genauso, wie das des Vereins. Ein Kommentar von SWR-Sportredakteur Stefan Kiss.

Ein Kratzer sei besser als ein Totalschaden, so schreibt Hitzlsperger.
Weit weg vom Totalschaden ist so ein Vorgehen aber nicht. Unabhängig vom Inhalt ist die Art und Weise ein Teammitglied öffentlich beschädigen zu wollen für mich ein No-Go.

Hitzlsperger war schlecht beraten, soviel steht fest. Die Eskalationsstufe hat Hitzlsperger gezündet. Wenn es so weitergeht, fährt der Karren an die Wand. Gestern, so hört man, gab es ein Gespräch unter Männern.
Darf man dem Umfeld glauben, so ging die Initiative von Hitzsperger aus. Immerhin.

Warum so ein Gespräch nicht schon viel früher stattgefunden hat, diese Frage muss allerdings erlaubt sein. Claus Vogts Bilanz im ersten Jahr mag ausbaufähig sein. Aber dass er sein Amt auch als Kontrolleur des Vorstands versteht, ist schlicht satzungsgemäß.

Wenn Thomas Hitzlsperger dies als lähmend empfindet und selbst die komplette Macht anstrebt - sozusagen den Putin vom Neckar spielen will - muss er vielleicht einfach sein Demokratie-Verständnis hinterfragen.

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