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Erfolg weckt Begehrlichkeiten. Aber um den erfolgreichen Weg weiterzugehen, will der VfB Stuttgart einen Ausverkauf verhindern. Torwart Gregor Kobel wird aber wohl nach Dortmund wechseln.

Es sind Worte, die jeder Fan des VfB Stuttgart gerne hören wird. "Einen Ausverkauf wird es nicht geben", stellte der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger bei seiner Bilanz-Pressekonferenz klar. Die finanzielle Situation nennt Hitzlsperger "stabil". Auch das beruhigt.

Thomas Hitzlsperger: "Die Lage ist stabil bei uns!"

Eigenen Angaben zufolge ist der VfB bisher finanziell mit einem blauen Auge durch die Corona-Krise gekommen. Zwar habe der Fußball-Bundesligist durch die Pandemie etwa 45 Millionen Euro an Verlusten hinnehmen müssen, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Hitzlsperger am Donnerstag. Bei der Liquidität habe der Tabellenneunte der abgelaufenen Saison jedoch eine sehr gute Basis. "Die Lage ist stabil bei uns."

Kommt der zweite Investor?

Der Etat für den Profikader wird dennoch niedriger ausfallen. Ein Fakt, der geplant war und nicht überrascht. Zudem soll ein deutliches Plus bei den anstehenden Zu- und Abgängen von Spielern die finanzielle Lage des letztjährigen Aufsteigers weiter verbessern. Außerdem soll noch im Laufe dieses Jahres der schon längere Zeit gesuchte zweite Investor für die Profifußball-AG des VfB gefunden sein. Er sehe es als realistisch an, dass noch bis zum Jahresende neben Ankerinvestor Daimler ein zweites Unternehmen Anteile an der Aktiengesellschaft erwerben werde, meinte Hitzlsperger.

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"Großes Interesse aus Dortmund an Kobel"

Bei aller Stabilität: Spielerverkäufe werden nicht ausbleiben. Aktuell bahnt sich, wie schon seit Wochen gemunkelt, der Weggang von Torhüter Gregor Kobel nach Dortmund an. VfB-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger bestätigte bei seiner Pressekonferenz "großes Interesse aus Dortmund". Vollzug melden konnte und wollte er aber nicht.

Mit Kobel würde der VfB einen der Leistungsträger der abgelaufenen Saison verlieren. Der 23-Jährige war im Sommer 2019 auf Leihbasis aus Hoffenheim gekommen, wurde im Sommer darauf fest verpflichtet. In Dortmund soll er einen Vertrag bis 2026 erhalten. Medienberichten zufolge soll der VfB eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro erhalten. Kobel war zuletzt in den vorläufigen EM-Kader der Schweizer Nationalmannschaft berufen worden.

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