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Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart muss auf Stürmer Nicolás González etwa zwei bis drei Wochen verzichten und damit doch nicht so lange wie zunächst befürchtet.

Der argentinische Nationalspieler habe bei seiner Knieverletzung während des 3:3 am Samstag bei der TSG Hoffenheim "ein bisschen Glück im Unglück" gehabt, sagte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat am Sonntag. Der kleine Teilriss des Innenbandes im linken Knie sei zwar extrem schmerzhaft, zwinge den Spieler aber nicht zu einer monatelangen Pause.

Der Torjäger sorgte mit seinem Treffer für den 1:1-Zwischenstand, musste aber nach einer guten halben Stunde verletzt vom Platz. Nach einem Muskelbündelriss zu Saisonbeginn war González zuletzt wieder in bestechender Form und erzielte in der WM-Qualifikation beim 1:1 Argentiniens gegen Paraguay und beim 2:0 in Peru jeweils ein Tor.

Mislintat sagte zu einem möglichen Verkauf des 22-Jährigen in der Winterpause, dass der VfB nur bei einem "unmoralischen Angebot" eines anderen Clubs überlegen würde, ob ein Transfer wirtschaftlich Sinn ergebe. Die finanziellen Probleme des VfB aufgrund der Einbußen durch die Coronakrise seien "nicht derart, dass wir abgeben müssen". Der Vertrag von González läuft noch bis zum 30. Juni 2023.

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