Darko Churlinov hat den VfB Stuttgart im DFB-Pokal bei Dynamo Dresden mit 1:0 in Führung geschossen. (Foto: IMAGO, IMAGO / Pressefoto Baumann)

Fußball | DFB-Pokal

Erste Halbzeit im DFB-Pokal gibt dem VfB Stuttgart Hoffnung

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Michael Richmann

Der VfB Stuttgart zeigte beim 1:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals vor allem in der ersten Halbzeit eine Leistung, die Hoffnung macht. Trotzdem wurde es am Ende noch einmal knapp.

Ok, es war Dresden. "Nur" Dresden - Zweitliga-Absteiger und seit 21 Pflichtspielen sieglos. Doch was der VfB Stuttgart am Freitagabend in der ersten Halbzeit gegen Dynamo Dresden gezeigt hat, lässt darauf hoffen, dass die Schwaben nicht schon wieder bis zum allerletzten Moment auf den Klassenerhalt warten müssen.

Denn beim 1:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals zeigte Stuttgart Spielfreude und kombinierte teilweise gefällig durch die sächsische Abwehr. Mit ein wenig mehr Konzentration hätte der VfB das Spiel klarer entscheiden können. In vielen Szenen spielte der VfB Stuttgart den letzten Pass zu ungenau. Es fehlte auch etwas Glück. Das zeigen allein die drei Aluminium-Treffer von Tiago Tomas (38.), Pascal Stenzel (79.) und Enzo Millot (94.). So wurde es am Ende noch einmal knapp.

VfB Stuttgart plötzlich in Unterzahl

Mit ein wenig mehr Konzentration hätte der VfB Stuttgart das Spiel wohl auch mit elf Mann zu Ende gespielt. Doch Waldemar Anton wollte in der 61. Minute den Ball nicht rausrücken und stellte sich sechs Minuten später Christian Conteh rüde in den Weg. Besonders die erste Karte war nach Matarazzos Ansicht reichlich überflüssig: "Da sind wir extra vor der Saison sensibilisiert worden."

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat war im Sky-Interview hingegen anderer Meinung: "Der Schiedsrichter hat ein super Spiel gemacht, aber mit Gelb-Rot lag er komplett daneben, das muss ich leider sagen." Letztlich war es eine harte aber vertretbare Entscheidung.

Vagnoman und Churlinov überzeugen beim VfB Stuttgart

Das Gute aus VfB-Sicht: Die Abwehr zeigte sich stabil und ließ selbst in Unterzahl kaum Chancen zu. "Ich denke, das haben wir ganz gut wegverteidigt", attestierte Rechtsverteidiger Josha Vagnoman, der das entscheidende Tor von Darko Churlinov (33.) mit einem klugen Pass vorbereitet hatte. "Natürlich kann man die Torchancen besser ausspielen. Aber ist halt so. Dann gilt es, mit allem, was wir haben das Tor zu verteidigen und das haben wir hervorragend gemacht. Hauptsache eine Runde weiter."

VfB Stuttgart muss sich zum Bundesliga-Start steigern

Das dachte sich letztlich auch der Trainer: "Wir haben heute fighten müssen. Das haben wir getan. Das war positiv. Das ist die Basis für jedes Spiel", sagte Matarazzo. Zum Bundesliga-Start kommende Woche Sonntag (ab 15:30 Uhr live im Audiostream auf Sportschau.de) müsse sich der VfB Stuttgart jedoch steigern. "Wenn nächste Woche Leipzig auf dem Zettel steht, müssen wir eine Schippe draufpacken."

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