VfB Stuttgart (Foto: imago images, Imago Images / Pressefoto Baumann)

Fußball | Bundesliga

Drei Fragen und Antworten mit Ron Merz zur Datenaffäre beim VfB

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SWR Sport spricht mit VfB-Blogger Ron Merz über die angespannte Situation beim VfB Stuttgart und was seiner Meinung nach nun unternommen werden muss.

Als @Brustring1893 ordnet Ron Merz das Geschehen rund um den VfB Stuttgart auf Twitter ein. Im Gespräch mit SWR Sport erklärt er, wie die Lage angesichts des Führungsstreits beim Traditionsklub ist und was sich aus seiner Sicht ändern muss.

Kann eine Mitgliederversammlung virtuell stattfinden?

"Ich bin definitiv der Meinung, dass eine Mitgliederversammlung, ob ordentliche oder außerordentliche, nicht als virtuelle Veranstaltung stattfinden darf. Wir brauchen den Austausch und dass man sich auf Augenhöhe begegnen kann. Dazu muss das in Präsenz stattfinden. Dazu sind die vielen Entscheidungen, die zu treffen sind, zu wichtig und zu wegweisend."

Ist der angepeilte Zeitpunkt am 28. März realistisch?

"Der Zeitpunkt ist nicht realistisch. Der Datenskandal muss noch aufgeklärt werden, beziehungsweise die Ergebnisse müssen auch uns Mitgliedern kommuniziert werden. Und zwar so offen und transparent wie nur möglich. Nur dann kann man tatsächlich auch Entscheidungen treffen. Ich denke, einige dieser Ergebnisse werden dazu führen, dass sich nochmal eine Menge ändern kann, bevor man dann in eine Mitgliederversammlung reingehen kann."

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Die Ausgliederung ist ja nun wohl nicht mehr rückgängig zu machen. Und sportlich ist der Verein ja derzeit unter Pellegrino Matarazzo auch durchaus vorzeigbar - ist man denn mit der AG auf dem richtigen Weg?

Die Konsequenzen einer Rückgängigmachung der Ausgliederung sind unklar (...). Ich weiß nicht, ob das noch sinnvoll ist. Ich bin eher dafür, dass man in die Zukunft schaut und zum Beispiel bei der Satzung des Vereins Änderungen vornimmt, oder auch bei Verträgen, die zwischen Verein und AG geschlossen worden sind. Dass man da nochmal herangeht und ein Zusammenleben zwischen e.V. und AG gewährleistet ist. Dass Leitplanken definiert sind, innerhalb derer Dinge passieren und Entscheidungsbefugnisse geklärt sind. Wenn man diese Konstellation nun mal so hat, sollte man diese so aufstellen, dass man in Situationen, wie die aktuelle, bestenfalls nicht mehr kommt."

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