Christian Gentner will als Leiter des Lizenzspielerbereichs beim VfB Stuttgart zunächst neue Eindrücke sammeln (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | Bundesliga

Christian Gentner will in neuer Rolle beim VfB Stuttgart erst mal lernen

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Christian Gentner ist zurück beim VfB Stuttgart - in einer neuen Funktion: Als Leiter des Lizenzspielerbereichs will der Ex-Profi zunächst neue Eindrücke sammeln.

Ex-Profi Christian Gentner sieht sich als Leiter des Lizenzspielerbereichs beim VfB Stuttgart erst mal in einer "beobachtenden, zuhörenden Rolle". Er wolle viel lernen, verfolge aber noch keinen konkreten Karriereplan, sagte der 37-Jährige im Trainingslager der Schwaben in Marbella.

Gentner: "Der erste Eindruck ist super"

Gentner, einst Kapitän des VfB, hat die neu geschaffene Stelle bei den Stuttgartern zum 1. Januar angetreten. "Der erste Eindruck ist super", betonte Gentner. Er sei den VfB-Verantwortlichen für diese Chance sehr dankbar. "Ich weiß, dass ich einen Erfahrungsschatz aus meiner aktiven Karriere habe und in dem Hinblick trotzdem mehr oder weniger ein Quereinsteiger bin", sagte der frühere Mittelfeldspieler über seine neue Funktion.

Der gebürtige Nürtinger verbrachte den Großteil seiner Laufbahn beim VfB, zuletzt spielte er für den FC Luzern in der Schweiz. Als Vorbereitung auf die Zeit nach der aktiven Karriere absolvierte er einen Management-Lehrgang des Deutschen Fußball-Bundes und der Deutschen Fußball Liga.

Klar abgegrenzte Bereiche beim VfB Stuttgart

Stuttgarts Sportdirektor Fabian Wohlgemuth sei aktuell sein "Hauptansprechpartner", sagte Gentner. Er nehme an vielen Sitzungen teil, bringe vorerst aber nur punktuell seine Expertise ein.

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Auch mit den Spielern spreche er viel. "Ich bin jetzt aber nicht der, der mit ihnen über taktische Sachen spricht. Das ist der Bereich des Trainers", betonte Gentner. Ein Bereich, in dem er sich künftig viel einbringen wolle, sei der Übergang vom Nachwuchs zu den Profis.

Einen klaren Karriereplan verfolge er nicht, so Gentner. "Heutzutage gibt es ja nicht mehr nur den einen Manager", so der Ex-Profi. Die Aufgaben würden auf mehrere Schultern verteilt. Er wolle nicht "da und da Sportdirektor werden, dann Sportvorstand und dann Präsident oder in den Aufsichtsrat oder sonst was". Man müsse auch auf Entwicklungen reagieren können.

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