Kalajdzic vershießt Elfmeter gegen Wolfsburg (Foto: Imago, imago images/Eibner)

Fußball | Bundesliga

VfB Stuttgart verliert 1:3 gegen den VfL Wolfsburg

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Für den VfB Stuttgart gab es gegen den Tabellendritten aus Wolfsburg nichts zu holen. Die Schwaben verloren ihr Heimspiel mit 1:3 (0:2). Dabei hatte Philipp Förster per Handelfmeter die große Chance zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Den lange so begeisternden Stuttgartern geht auf den letzten Metern der Saison der Schwung verloren. In einem von zahlreichen Top-Chancen geprägten Spiel fehlten dem Team von Trainer Pellegrino Matarazzo vor allem zwei Dinge: defensive Stabilität und offensive Effizienz. Passend dazu verschoss Philipp Förster (26.) einen Handelfmeter, selbst den Nachschuss setzte der Mittelfeldspieler unbedrängt über das Tor. Nur Gonzalo Castro traf in der Nachspielzeit.

Förster, Kalajdzic und Coulibaly vergeben Chancen

Die äußerst unterhaltsame Partie startete ohne langes Abtasten. Allein im ersten Durchgang spielten sich beide Teams zahlreiche Hochkaräter heraus. Der größte Unterschied: Wolfsburg nutzte zwei seiner Topchancen, der VfB keine. Sasa Kalajdzic (9.) und Tanguy Coulibaly (35.) scheiterten jeweils frei und unbedrängt am starken VfL-Torhüter Koen Casteels. Zudem parierte der Belgier auch noch den Elfmeter von Förster.

Was die Schwaben dagegen zum Teil defensiv ablieferten, war alles andere als optimal. Meistens benötigten die Gäste nur wenige Stationen, um gefährlich zu werden. Maximilian Philipp (10.) und der Ex-Stuttgarter Josip Brekalo (12.) hätten schon treffen können. Kurz darauf machte es Schlager besser und hämmerte den Ball mit dem Vollspann flach ins Tor. Eine knappe halbe Stunde später erhöhte Weghorst nach einer Brekalo-Flanke per Kopf.

VfB ohne zahlreiche Stammspieler

Die ohne zahlreiche Stammkräfte angetretenen Stuttgarter machten dagegen deutlich, dass sie noch nicht reif sind für Europa. Die extrem junge Mannschaft kam kaum in die Zweikämpfe, wodurch Wolfsburg immer wieder zu Chancen kam. Offensiv blieb der Aufsteiger dagegen dank seines Tempos permanent gefährlich - er nutzte nur seine Gelegenheiten nicht. Stattdessen schlugen die Wolfsburger erneut zu. Nach einem schnellen Angriff legte Brekalo quer auf Gerhardt, der den Ball zum 3:0 ins Tor schlenzte. Trotz des deutlichen Rückstandes bemühten sich die Schwaben weiterhin. Castros Tor in der Nachspielzeit war nur ein schwacher Trost.

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