STAND
AUTOR/IN

Nach zwölf Jahren bei Hannover 96 wechselte Waldemar Anton im Sommer zum VfB Stuttgart. Beim Bundesliga-Aufsteiger soll er in der Defensive eine Schlüsselrolle einnehmen.

24 Jahre ist Waldemar Anton erst alt. Und dennoch hat er in seiner Karriere bereits viel Erfahrung gesammelt. Für Hannover 96 bestritt der Innenverteidiger, der auch auf der Sechs spielen kann, 137 Pflichtspiele und war in jungen Jahren bereits Kapitän. Anton hat mit den Niedersachsen Bundesliga-Abstiege erlebt, aber auch einen Aufstieg. Nun soll er seine Erfahrung beim VfB Stuttgart, der ja mit vielen Talenten in die Bundesliga-Saison geht, einbringen.

Vom jungen Kader überzeugt

"Wir haben unglaublich viel Potenzial im Kader. Viele junge Spieler, die an ihren Stärken und Schwächen arbeiten wollen - da sehe ich viel positives", erzählt Anton im exklusiven Interview mit SWR Sport: "Es ist aber auch klar, dass es ein langer Weg sein wird." Wichtig sei, diesen Weg nicht zu verlassen, wenn es mal Komplikationen gibt. "Wenn mal etwas nicht so läuft, muss man dranbleiben. Und das werden wir tun."

Anton: "Deswegen habe ich mich für den VfB entschieden"

Die Entscheidung, zu den Schwaben zu wechseln, sei auch durch die Überzeugungsarbeit der VfB-Verantwortlichen um Sportdirektor Sven Mislintat, Trainer Pellegrino Matarazzo und Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger gefallen. "Sie haben sich frühzeitig um mich bemüht. Wir haben auch schnell eine Sprache gesprochen, wie wir spielen wollen. Die Idee dahinter, nämlich Ballbesitz und schnell nach vorne spielen, hat mich überzeugt. Und ich bin jemand, der überzeugt werden muss, bevor er etwas macht. Das haben die Verantwortlichen geschafft", sagt Anton: "Deswegen habe ich mich für den VfB entschieden."

"Der Konkurrenzkampf ist groß"

Er sei, so der Abwehrspieler, aber nicht gekommen, um auf der Bank zu sitzen: "Ich will hier in der Startelf stehen, auch wenn der Konkurrenzkampf groß ist. Aber das muss auch so sein."

Wunsch nach mehr Toren

Um in der Anfangsformation zu stehen, will Anton sein Vorzüge einbringen und gleichzeitig seine Defizite ausbessern. "Mein Passspiel ist ganz gut, aber auch das kann ich noch verbessern. An was ich gerne arbeiten würde, ist der Torabschluss. Damit ich auch mal ein paar mehr Tore schieße." Schafft er das, dürfte in der VfB-Defensive kein Weg an Anton vorbeiführen. Wobei er auch weiß: "Das entscheidet letztlich immer der Trainer."

Fußball | Bundesliga Lob für Holger Badstuber nach Debüt in der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart

Holger Badstuber wurde vor wenigen Tagen mitgeteilt, dass er beim VfB Stuttgart künftig für die zweite Mannschaft trainieren und spielen muss. Nun hat der Ex-Nationalspieler sein Debüt für den Regionalligisten gegeben und ein Lob von Trainer Frank Fahrenhorst erhalten.  mehr...

Fußball | Bundesliga Zahlenspiele mit Mathe-As Anton - der VfB-Neuzugang im Porträt

Waldemar Anton ist der neue Mann für die Defensive beim VfB Stuttgart. Der Erstliga-Rückkehrer hat ihn nach zwölf Jahren bei Hannover 96 verpflichtet.  mehr...

Fußball | Bundesliga VfB-Sportdirektor Mislintat: Badstuber kann ablösefrei gehen

Der VfB Stuttgart bereitet sich im Trainingslager in Kitzbühel auf die neue Saison vor. Im exklusiven Interview mit SWR Sport spricht VfB-Sportdirektor Sven Mislintat über die Zukunft von Holger Badstuber, das Verletzungpech und die neue Saison.  mehr...

STAND
AUTOR/IN