Trainer Bruno Labbadia (VfB) . Fussball: 1. Bundesliga : Saison 2223: VfB Stuttgart -FSV Mainz 05 (Foto: IMAGO, IMAGO Bildnummer: 1022628206)

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TSG Hoffenheim vs. VfB Stuttgart: Der Kampf gegen den Abstieg

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Zwei Trainer, die unbedingt einen Sieg brauchen. Eine Mannschaft, die schon im Tabellenkeller steht - die andere ist gerade auf dem besten Weg dorthin. Das Spiel zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart könnte für beide Teams richtungsweisend sein.

Am Ende war es nicht ganz der Einstand, den sich Bruno Labbadia gewünscht hatte. "Die Art und Weise, wie wir das Spiel angegangen sind, war gut. Aber wir haben uns nicht dafür belohnt", fasste der neue VfB-Trainer seine Premiere zusammen. Ein Unentschieden gegen Mainz und immerhin ein Punkt gegen den Abstieg standen am Ende auf der Haben-Seite.

VfB wartet auf den ersten Auswärtssieg

Es gibt noch Luft nach oben, vor allem auswärts. Da wartet der VfB seit über einem Jahr auf einen Sieg. Mit Hoffenheim kommt am Dienstagabend (20:30 Uhr) ein Gegner auf die Schwaben zu, der sich tabellarisch gerade in Richtung der Stuttgarter entwickelt. Einer, gegen den ein Sieg besonders wichtig wäre.

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Breitenreiter will einen Sieg

Seit sechs Ligaspielen sind die Kraichgauer um Coach André Breitenreiter ohne Sieg. Mit Platz 13 wird in Hoffenheim keiner zufrieden sein. "Wir wissen, was wir können, aber wir müssen das über 90 Minuten abrufen und das gelingt uns nicht. Und das hat Gründe", fasste der Trainer die aktuelle Lage nüchtern zusammen. Nur drei Punkte liegen noch zwischen der TSG und dem Relegationsrang - da steht bekanntermaßen der VfB. Mit einem Erfolg gegen die Schwaben könnte man sich absetzen. Fahren stattdessen die Stuttgarter den lang ersehnten Auswärtssieg ein, wird's auch in Hoffenheim ungemütlich.

Breitenreiter will Taten sehen

Das merkte man auch am Montag auf der Pressekonferenz der Kraichgauer. Breitenreiter zeigte sich wortkarg und sichtlich angefressen. Zum Hinrunden-Schluss forderte er ganz klar einen Sieg. "Die Zeit des Redens ist vorbei", stellte Breitenreiter fest, "mit Worten gewinnen wir nicht." Er sei schließlich nicht blind und könne eine Tabelle lesen, "das Spiel gegen den VfB ist richtungsweisend. Jetzt geht es ausschließlich um Taten."

Gegen die Stuttgarter muss der TSG-Coach auf den verletzten Grischa Prömel, Jacob Bruun Larsen und den gesperrten Ozan Kabak verzichten.

Labbadia weiter mit Ausfällen

Auch Bruno Labbadia kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Besonders schwer wiegt weiterhin der Ausfall Borna Sosas. "Wir hoffen, dass wir ihn so schnell wie möglich ins Mannschaftstraining einbringen können," sagte der Stuttgarter Coach am Montag auf der Pressekonferenz, "er ist im Aufbau, aber wir müssen die nächsten Tage abwarten."

Auch Dan-Axel Zagaou wird weiter fehlen, erklärt Labbadia: "Er ist im Aufbautraining und macht wirklich gute Fortschritte. Er macht alles, was er machen kann, reizt das voll aus."

VfB kann mit Hoffenheim gleichziehen

Aber auch ohne die verletzten Spieler werde man natürlich auf Sieg spielen, machte Labbadia noch einmal deutlich: "Wir wollen immer gewinnen, das versuchen wir auch auf die Mannschaft zu übertragen. Aber leider will der Gegner das auch."

Technisch und vor allem läuferisch seien die Hoffenheimer stark einzuschätzen - aber all das sei eigentlich nebensächlich. "Wir haben die Möglichkeit, gleichzuziehen mit der TSG. Das spielt für uns die große Rolle und das wollen wir versuchen."

Der Trainer gegen den Abstieg

Sollte es gelingen, würde der VfB sich wenigstens kurzzeitig ein bisschen Luft nach unten verschaffen. Bruno Labbadia - der noch nie mit einem Team aus der Bundesliga abgestiegen ist - soll dafür der richtige Mann sein. "Der Bruno schafft das", ist sich zumindest der ehemalige VfB-Coach Felix Magath am Sonntagabend bei SWR Sport sicher, "er ist ein erfahrener Mann - wie er die Mannschaft führt, das merkt man."

So sieht es auch die Mehrheit der Zuschauer, die sich während der Sendung zu Bruno Labbadia geäußert hat. "Bruno hat genügend Erfahrung im Abstiegskampf. Er hat es schon einmal geschafft und wird es auch nochmal schaffen", ist sich ein Zuschauer sicher.

"Er hat es bereits mehrfach bewiesen, dass er Abstiegskampf kann, allerdings braucht die Mannschaft dringend noch Verstärkung"

Ob Labbadia weiterhin der "Unabsteigbare" ist, wird sich erst am Ende der Saison zeigen. Gegen Hoffenheim kann aber der erste, kleine Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden.

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