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Daniel Didavi ist eine feste Größe im Aufstiegskampf beim VfB Stuttgart. Der 29-Jährige ist mit außerordentlich viel Talent gesegnet. Sein labiler Körper hat ihm allerdings häufig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Beinahe drei Jahre seiner Karriere war Didavi verletzt.

Kaum ein Spieler des VfB Stuttgart hat so eine lange Verletzungshistorie wie Daniel Didavi. Mal ist es das Knie, mal der Oberschenkel, ganz häufig die Achillessehne. Zuletzt musste er aufgrund einer Schulterverletzung passen. Der Mittelfeldspieler mit der auffälligen Haarpracht ist ein wichtiger Baustein für die Schwaben. Seine überragende Technik, seine Standards sowie seine Erfahrung braucht der VfB, um das Ziel Aufstieg zu erreichen.

Daniel Didavi, mittlerweile 29 Jahre alt, kam vor 17 Jahren zum VfB – nach kurzen Stationen in Nürnberg und Wolfsburg ist er seit 2018 wieder zurück in der Heimat. Allerdings zum ersten Mal in der 2. Liga.

Matarazzo schont Didavi wegen der vielen Verletzungen

Sein neuer Trainer Pellegrino Matarazzo ist begeistert von Didavi: "Daniel ist sehr wichtig für uns. Deswegen haben wir ihn in der Vorbereitung auch geschont. Auch im Training machen wir das manchmal. Vor allem aufgrund seiner Verletzungsgeschichte".

Der gebürtige Nürtinger hat Zeit gebraucht, um sich an die 2. Liga zu gewöhnen. Die Qualität der Gegner ist zwar etwas geringer, dafür ist die Mentalität ein andere. Das Kämpferische steht oft über dem Spielerischen. Für einen Feinmotoriker wie Didavi eine neue Erfahrung. Der 29-Jährige läuft, grätscht und kämpft um jeden Ball. Er gehört zu denjenigen mit dem besten Auge für die Situation. "Er ist immer anspielbar. Er gibt unserem Spiel die nötige Ruhe. Seine Ballsicherheit hilft uns sehr", so sein Coach.

Ohne die vielen Verletzungen hätte Daniel Didavi vermutlich eine ganz andere Karriere gemacht. Doch sein Körper hat es nicht zugelassen. In zwei Wochen wird er 30,  jetzt will er mit dem VfB Stuttgart aber nur eines: zurück in die Bundesliga!

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