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Die Rückrunde in der 2. Liga beginnt für den VfB Stuttgart am 29. Januar (18:30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Das Duell um den Posten des Stammkeepers bei den Schwaben ist völlig offen.

Helmut Roleder, Eike Immel, Franz Wohlfahrt, Timo Hildebrand und auch Sven Ulreich. Der VfB Stuttgart hatte durchaus Torhüter in seinen Reihen, die den Verein mit dem Brustring geprägt haben. Seitdem der Schorndorfer Ulreich zum FC Bayern München wechselte, fehlt beim VfB auf dieser Position eine gewisse Kontinuität. Zuletzt hatte Fabian Bredlow das Tor der Schwaben gehütet, zuvor stand Gregor Kobel zwischen den Pfosten - der Kampf um die Position des Keepers ist in vollem Gange "Ich fühle mich weder als Nummer eins noch sehe ich mich als Herausforderer. Wir starten beide wieder bei Null." So äußerte sich Bredlow gegenüber SWR-Sport im Trainingslager in Marbella.

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Eine ungewöhnliche Freundschaft

Im Trainingslager wohnten die beiden Schlussmänner im Mannschaftshotel auf dem gleichen Zimmer, weil sie sich jenseits ihrer sportlichen Rivalität einfach gut verstehen. So weit, so ungewöhnlich, gerade bei Torleuten.

"Das man den Kasten leer hält. In allererster Linie."

VfB-Coach Pellegrino Matarazzo auf die Frage, was für ihn am Torwartspiel das Wichtigste ist?

Der neue Stuttgarter Chefcoach kann und will sich noch nicht auf einen Favoriten festlegen. "Wir haben mit Sicherheit kein Torwartproblem", meinte Pellegrino Matarazzo, der Kobel noch aus seiner Hoffenheimer Zeit kennt. Und auch Sportdirektor Sven Mislintat stuft dieses Torwart-Duell eher als ein "Luxusproblem" ein.

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Gospodarek: "Sie pushen sich gegenseitig"

Einer, der jeden Tag intensiv mit den Beiden im Training arbeitet, ist der Torwart-Trainer des VfB, Uwe Gospodarek. Dass die beiden Keeper auf und neben dem Platz Kumpels sind, stuft der 46-Jährige eher als leistungsfördernd ein: "Es gibt keiner nach, in keiner Trainingseinheit, und sie pushen sich gegenseitig."

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Kobel will momentan nichts sagen

Kobel möchte sich erst dann offiziell zur Torhüter-Diskussion äußern, wenn das Trainer-Team sie geklärt hat. Der Schweizer, der bis Saisonende von der TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, war mit dem klaren Anspruch nach Stuttgart gekommen, die Nummer eins zu sein. Lange war er das auch, doch am 16. Spieltag wechselte der damalige Trainer Tim Walter den Torhüter.

Bis zum 29. Januar wird die Torhüterfrage beantwortet werden müssen. Dann beginnt die Rückrunde für den VfB Stuttgart mit dem Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim. Und frei nach Coach Matarazzo: Ob Bredlow oder Kobel - Hauptsache, die Null steht!

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