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Sportdirektor Sven Mislintat hat nach dem imposanten Sieg bei Borussia Dortmund vor zu großer Euphorie rund um den VfB Stuttgart gewarnt. Er sei aber "mit einem Lächeln aufgestanden", sagte er am Tag nach dem 5:1-Auswärtssieg im exklusiven Interview mit SWR Sport.

"Wir beschäftigen uns nicht mit Europa, sondern mit Union Berlin (nächster Gegner, Anm. d. Redaktion). Wir haben keine Challenge Europa. Wir sind bei 17 Punkten, das wird nicht reichen", sagte der 48-Jährige: "Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt, daran werden wir nichts ändern. Wir wollen mit beiden Füßen auf dem Boden bleiben." (Hier geht's zum kompletten Interview mit Sven Mislintat).

Die "neuen Jungen Wilden"

Die Schwaben hatten mit 5:1 beim BVB gewonnen. "Am Ende war es es ein Selbstläufer, da hat dann alles gepasst. Wir waren sehr effektiv", sagte Mislintat: "Das ist natürlich ein Ergebnis, dass man in Dortmund nicht erwartet. Es haben nicht viele Mannschaften geschafft, in Dortmund so hoch zu gewinnen. Wir wollten aus dem Bayern-Spiel vor zwei Wochen (1:3, Anm. d. Redaktion) lernen, das ist uns gelungen."

Der VfB belegt nach elf Spieltagen den siebten Tabellenplatz - und das mit einem der jüngsten Teams der Liga. Gegen die Borussia wies Stuttgart die zweitjüngste Startelf seiner Bundesliga-Historie auf.

Wie geht es mit den Shooting-Stars weiter?

Dass die Leistungen der jungen Spieler Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz wecken könnte, kann sich auch Mislintat vorstellen. "Die Wahrheit ist leider auch, dass wir finanziell nicht auf solchen großen Füßen stehen, dass wir mit den Topklubs in Europa mithalten können. Wenn die Spieler 'targets' für solche Klubs werden, dann macht uns das erstmal stolz, weil wir die Spieler entwickelt haben. Dass auch mal Spieler verkauft werden ist aber Teil unseres Weges, um zu wachsen."

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