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VfB-Sportdirektor Sven Mislintat hat nach der 0:1-Niederlage der Stuttgarter beim VfL Wolfsburg seinen Unmut über die Leistung des Schiedsrichter-Gespanns geäußert - und nun den obersten Schiri-Boss kontaktiert.

Mislintat hatte regen Austausch mit DFB-Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich. "Ich habe gestern noch kurz mit Herrn Fröhlich geschrieben und ein paar Antworten dazu gegeben", sagte der 48-Jährige am Montag. Fröhlich hätte ihn schon nach der Partie des VfB gegen den FC Bayern München Ende November gebeten, bei Redebedarf Kontakt zu ihm aufzunehmen.

Mislintat reklamiert "Bodycheck" gegen González - und vermisst klare Linie

Der VfB-Sportdirektor vermisste bei den Entscheidungen der Unparteiischen im letzten Spiel der Fußball-Bundesliga in diesem Jahr in Wolfsburg am Sonntag eine einheitliche Linie. "Ich wünsche mir eine Stringenz in der ganzen Spielleitung. Dann habe ich da weniger Probleme damit", sagte er. "Für mich hat das nichts mit normalem Rempeln zu tun. Das ist fast ein Bodycheck", sagte er zum Zweikampf zwischen Wolfsburgs Ridle Baku und Stuttgarts Nicolas González in der Anfangsphase.

"Wenn sie da nicht Elfmeter geben, möchte mir bitte einer erklären, warum Orel Mangala in der 85. Minute im Mittelfeld Gelb sieht für ein Vergehen, das meines Erachtens deutlich geringer ausgefallen ist."

Nach Mislintats Auffassung war es nicht das erste Mal, dass strittige Entscheidungen gegen den VfB ausfielen. "In der Zweitliga-Saison war das ja auch schon gefühlt einseitig", sagte er.

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