Der VfB gewinnt gegeh Schalke (Foto: imago images, imago images/Sportfoto Rudel)

Fußball | Bundesliga

VfB feiert 5:1-Sieg gegen Schlusslicht Schalke 04

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Dank einer starken Anfangs- und Schlussphase hat der VfB Stuttgart mit 5:1 gegen den Tabellenletzten Schalke gewonnen. Für die Schwaben trafen zweimal Endo, Kalajdzic, Klement und Didavi. VfB-Keeper Kobel hielt Bentalebs Strafstoß.

Der VfB konnte die erneuten Unruhen auf Schalke zu seinen Gunsten nutzen und einen souveränen 5:1- Sieg feiern. Wenige Stunden nach dem Dementi einer angeblichen Spieler-Revolte gegen Schalke-Trainer Christian Gross bejubelte Stuttgarts Wataru Endo seine ersten Bundesliga-Tore.

Starke Anfangsphase vom VfB

Völlig freistehend nutzte der defensive Mittelfeldspieler nach einer Ecke von der rechten Seite des formstarken Borna Sosa die eklatante Standardschwäche der Gäste. Beim 2:0 übernahm Kapitän Gonzalo Castro den Eckball von der linken Seite, wieder rutschte der Ball zu Endo durch, wieder war er ungedeckt - und ließ Ersatztorhüter Michael Langer keine Chance. Per Videobeweis wurde noch überprüft, ob es eine Abseitsstellung gab, der Treffer zählte aber. Das freute natürlich auch VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo, der nach dem Spiel verriet: "Wir trainieren jede Woche Standards. Und das hat heute wieder gut geklappt."

Und der VfB legte bei seiner zwischenzeitlichen Dominanz noch nach: Stürmer Kalajdzic nutzte seine Kopfballstärke und sein Verständnis mit Flankengeber Sosa - wieder war eine Ecke der Ausgangspunkt. Sogar eine noch deutlichere Führung wäre möglich gewesen. Die Stuttgarter hatten sich zwischenzeitlich noch beschwert, dass es keinen Elfmeter gab, als Silas Wamangituka an der Torauslinie zu Fall kam. Kolasinac sorgte dafür, dass die Schalker nicht komplett hoffnungslos in die Kabine gehen mussten.

Kobel hält Strafstoß

Und die Gäste waren in der zweiten Hälfte um den Anschlusstreffer bemüht. Das erkannte auch Torschütze Kalajdzic an und sagte nach der Partie: "5:1 ist vielleicht ein bisschen hart, wenn man die zweite Hälfte betrachtet. Aber Gregor hält überraggend und rettet uns." Gemeint sind die guten Chancen von Suat Serdar, der ebenso am VfB-Keeper Kobel scheiterte (67.) - wie der eingewechselte Bentaleb mit seinem unplatzierten Elfmeter. Als Endo und Kempf Harit zu Fall brachten, hatten die Schalker die Chance, es spannend zu machen, doch sie ließen auch den zweiten Elfmeter in dieser Bundesliga-Saison aus. Kobel musste auch gegen Alessandro Schöpf retten (82.), ehe Klement und Didavi alles klar machten.

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