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Der VfB Stuttgart will bei seinem Comeback in der Bundesliga am ersten Spieltag (Samstag, 15:30 Uhr) gegen den SC Freiburg 8.000 Zuschauer zulassen - mit Tickets zum Einheitspreis.

"Wir begrüßen die Testphase zur Wiederzulassung von Zuschauern in den Stadien ausdrücklich. Es war uns immer ein Anliegen eine möglichst einheitliche, solidarische Lösung für die gesamte Liga zu finden. Da bis zuletzt Fragen mit den Behörden zu klären waren, haben wir beschlossen, unser Heimspiel gegen den SC Freiburg am kommenden Samstag vor knapp 8.000 Zuschauern zu bestreiten. Wir sehen dies als Auftakt der sechswöchigen Testphase und haben deshalb bewusst noch nicht die maximal zulässige Kapazität ausgeschöpft. Sorgfalt geht hier ganz klar vor Geschwindigkeit", wird Vorstandschef Thomas Hitzlsperger, in einer Vereinsmitteilung zitiert. Am Donnerstagnachmittag erklärte er dann auch noch auf einer Pressekonferenz die Entscheidung, zunächst nur 8.000 statt der erlaubten 12.000 Zuschauer ins Stadion zu lassen.

Stefan Heim, Vorstand Personal, Finanzen und Operations dankt der Landesregierung und den Ministerien: "Dieses Vertrauen wollen wir rechtfertigen. Die Entscheidung einer schrittweisen Wiederöffnung ist auch im Sinne unserer Fans."

OB Fritz Kuhn: "Ich wünsche dem VfB gutes Gelingen"

Die Stadt Stuttgart gab am Donnerstagmittag Grünes Licht für die Ausrichtung von Spielen in der Mercedes-Benz Arena mit 12.000 Besuchern. Die Stadt weist darauf hin, dass das Hygienekonzept zwingend einzuhalten ist. Sowohl im ÖPNV als auch im gesamten Stadion gilt die Maskenpflicht - nur unmittelbar am Sitzplatz darf die Maske abgenommen werden. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur am eingenommenen Platz erlaubt. Oberbürgermeister Fritz Kuhn sagte: "Ich wünsche dem VfB für den Bundesliga-Start gutes Gelingen - sowohl hinsichtlich des Infektionsschutzes als auch hinsichtlich des Spielverlaufs."

Dauerkarteninhaber und Businesskunden bekommen die Karten

Zugelassen sind am Samstag nur Businesskunden und Dauerkarteninhaber. Sie erhalten die Tickets in der Reihenfolge ihrer Rückmeldung auf eine Mail, die am Freitagvormittag verschickt werden soll. Der VfB verlangt für die Tickets einen Einheitspreis von 18,93 Euro - in Anlehnung an sein Gründungsjahr. Für offizielle Fanklubs greift eine Kontingentlösung über die Fanbetreuung.

Die Bundesländer hatten sich am Dienstag auf eine einheitliche Regelung zur Fan-Rückkehr verständigt, die den deutschen Profiklubs in den kommenden sechs Wochen eine Auslastung von 20 Prozent der jeweiligen Stadion- oder Hallenkapazität erlauben soll.

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Vor 12.000 Zuschauern gegen Leverkusen?

Die baden-württembergische Landesregierung verkündete daraufhin, ihre Corona-Verordnung noch in dieser Woche entsprechend überarbeiten zu wollen. Hitzlsperger dankte in der VfB-Mitteilung für den "Vertrauensvorschuss" und kündigte "eine schrittweise Wiederöffnung in der Testphase" an. "Für das Leverkusen-Spiel am 3. Oktober peilen wir dann rund 12 000 Zuschauer an."

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