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Sasa Kalajdzic ist in Rekordzeit in der Bundesliga angekommen. Drei Tore in drei Spielen - eine Top-Bilanz für den österreichischen Angreifer. Gegen Bayer Leverkusen sichert er dem VfB Stuttgart das Unentschieden. Sportdirektor Sven Mislintat sieht beim 23-Jährigen trotzdem noch viel mehr Potenzial.

Kalajdzic sei noch nicht bei 100 Prozent, sagte Mislintat nach dem 1:1 gegen Bayer 04 Leverkusen. Obwohl Kalajdzic also offenbar sein Leistungslimit noch nicht erreicht hat, stehen nach drei Spieltagen bereits drei Bundesliga-Tore auf seinem Konto. Mit seinem Kopfballtor in der 76. Minute hatte der Zwei-Meter-Torjäger dem VfB auch den Punktgewinn gegen Leverkusen gesichert.

Vor dem Debüt für Österreich

Zur Belohnung steht der 23-Jährige nun vor seinem Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft. "Er hat natürlich heute seine absolute Waffe reingebracht: Kopfballstärke nach Standards", sagte Mislintat über den Stürmer, der nach einem Freistoß von Philipp Klement getroffen hatte. Aber zu sehr wollte der Sportchef Kalajdzic dann auch nicht loben: "Da ist noch etwas Potenzial für den Sasa. Aber das weiß er auch. Er ist noch jung, er war ein Jahr raus."

Lob von VfB-Trainer Matarazzo

Fast die komplette vergangene Saison hatte der Österreicher wegen einer schweren Knieverletzung verpasst. Der Re-Start des Profifußballs nach der Corona-Unterbrechung wurde gewissermaßen auch zum Neustart für ihn selbst. Und nun scheint er sich überraschend schnell seiner Top-Form zu nähern. "Er zeigt gute Leistungen bei uns. Er ist ein wichtiger Spieler", sagte Trainer Pellegrino Matarazzo.

Nachdem Kalajdzic beim 2:3 zum Auftakt gegen Freiburg erst nach seiner Einwechslung getroffen hatte, gehörte er sowohl beim 4:1-Sieg in Mainz wie auch beim 1:1 gegen Leverkusen zur Startformation der Schwaben. Die mutmaßlichen Sturmprobleme, die nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Nicolas Gonzalez vermutet worden waren, bewahrheiten sich dank der Treffsicherheit des langen Angreifers bislang nicht.

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Handy-Panne: Kalajdzic verpasste Nationaltrainer-Anruf

Im Gegenteil. Seine ansteigende Formkurve blieb auch Österreichs Nationalcoach Franco Foda nicht verborgen. Dabei konnte der gebürtige Mainzer den VfB-Profi nicht mal selbst über seine erstmalige Nominierung für das A-Team informieren. Kalajdzic war nämlich gar nicht zu erreichen, "weil ich in der Vorwoche Probleme mit meinem Handy hatte", wie er der "Bild am Sonntag" erzählte.

Von seinem Glück erfuhr der 23-Jährige erst verspätet. "Ich habe erst am Vortag der Veröffentlichung von der Sekretärin des Verbands von meiner Nominierung gehört." Wie sie ihm dann mitteilte, steht er wohl auch wegen seiner bislang drei Bundesliga-Treffer im endgültigen Kader. Mit den Österreichern spielt Kalajdzic nun gegen Griechenland, Nordirland und Rumänien.

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