Stuttgarts Orel Mangala wird von zwei Leipzigern in die Zange genommen (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | Bundesliga

VfB Stuttgart verliert kämpferische Partie gegen RB Leipzig

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Misslungener Jahresauftakt für den VfB Stuttgart: Am 14. Spieltag unterlag die Mannschaft von Trainer Pellegrino Matarazzo im Heimspiel gegen RB Leipzig mit 0:1 (0:0). Die Schwaben bleiben somit in dieser Saison ohne Bundesliga-Erfolg im eigenen Stadion.

Das Tor des Tages erzielte Dani Olmo in der 67. Minute. Emil Forsberg war in der 23. Minute mit einem zweifelhaften Foulelfmeter an VfB-Torwart Gregor Kobel gescheitert. Die Stuttgarter bleiben bei 18 Zählern und rutschten auf Platz elf ab.

Die Stuttgarter bleiben damit weiter ohne Heimsieg in dieser Saison und rutschten auf den elften Tabellenplatz ab. Zudem kassierte nur der 1. FC Köln im eigenen Stadion bislang mehr Gegentore als Stuttgart.

Castro: "Leipzig ist eine Top-Mannschaft"

"Die erste Halbzeit haben wir das Spiel mitgestaltet und waren Auf Augenhöhe. In der zweiten Halbzeit war Leipzig vor allem im letzten Drittel stärker. Das ist eine Top-Mannschaft. Ich gehe davon aus, dass die ganz lange oben mitmischen werden", analysierte VfB-Kapitän Gonzalo Castro.

Gespräch zwischen Hitzlsperger und Vogt

Halbwegs positive VfB-Nachrichten hatte es nur vor dem Anpfiff gegeben. In einem überraschenden Gespräch vor dem Spiel waren Vorstandschef Thomas Hitzlsperger und Präsident Claus Vogt in ihrem heftigen Streit einen Schritt aufeinander zugegangen. Beide verfolgten die Partie sogar nebeneinander auf der Tribüne. Von einem "Gespräch unter Männern", schrieb Vogt auf Twitter. "Waren nicht die besten Tage, die hinter uns liegen aber das heutige Gespräch mit @clausvogt1893 stimmt mich zuversichtlich, dass wir die anstehenden Aufgaben im Sinne des VfB lösen", verkündete wiederum Hitzlsperger über seinen Twitter-Kanal.

Kobel hält zunächst die Null

Anschließend sahen beide zunächst ein Spiel, das einige Minuten brauchte, um Schwung aufzunehmen. Brenzlig wurde es das erste Mal nach 21 Minuten, als VfB-Verteidiger Pascal Stenzel Leipzigs Emil Forsberg im Strafraum foulte. Zum anschließenden Elfmeter trat der schwedische Nationalspieler selbst an - und scheiterte an Torwart Gregor Kobel, der den Ball mit seinem rechten Bein an die Unterkante der Latte lenkte. Damit fanden nun bereits zwei der vergangenen drei Leipziger Strafstöße nicht den Weg ins Tor.

Beide Mannschaften traten etwas ungewohnt jeweils mit einer Viererkette und äußerst kompakt an, weshalb die Partie zunächst weitgehend ohne spektakuläre Höhepunkte blieb.

Erst nach der Pause wurde Leipzig auch chancentechnisch stärker. Amadou Haidara (47.) und Forsberg (48.) vergaben zunächst beste Gelegenheiten, erst Olmo machte es besser. Eine Flanke von Angeliño fälschte Stenzel zwar noch per Kopf ab, doch der Ball landete beim Spanier am langen Pfosten, und Olmo beförderte ihn aus wenigen Metern ins Tor.

Stuttgart weitgehend ungefährlich

Stuttgart dagegen blieb diesmal überraschend harmlos. Die größte Chance vergab der vorgerückte Verteidiger Waldemar Anton (86.), der frei vor dem Tor am stark reagierenden RB-Keeper Peter Gulacsi scheiterte.

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