Der VfB Stuttgart muss sich im neuen Jahr als eingeschworene Einheit präsentieren. (Foto: IMAGO, Pressefoto Baumann)

Fußball | Neujahrsprognose

VfB Stuttgart: Maximalziel Klassenerhalt

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Thomas Bareiß

Mit dem Heimspiel am 21. Januar gegen Mainz 05 startet für den VfB Stuttgart die Mission Klassenerhalt. Auch dieses Mal wird es richtig eng für die Schwaben. Hoffnung heißt das Zauberwort, meint SWR-Sportreporter Thomas Bareiß.

Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Keine Frage, beim VfB Stuttgart regiert mal wieder das Prinzip Hoffnung. Hoffnung darauf, dass die neue sportliche Leitung mit Cheftrainer Bruno Labbadia und Sportdirektor Fabian Wohlgemuth einen erfolgsversprechenden Plan hat. Und Hoffnung darauf, dass der Kader besser ist als der aktuelle Platz 16. Wer Mitte Dezember bei der 0:3 Testspiel-Niederlage gegen den FC Luzern dabei war, kann sich da nicht wirklich sicher sein. Gut, es war "nur" ein Freundschaftsspiel ohne Leistungsträger wie Borna Sosa, Konstantinos Mavropanos und Wataru Endo. Trotzdem hatte der VfB zu keiner Zeit eine Chance die Partie gegen den Tabellensechsten der Schweizer Super League zu gewinnen. Luzern war die bessere Mannschaft. Allein Silas Katompa Mvumpa war den Schweizern in Technik und Tempo überlegen.

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Wir sind ein Team! Sind wir ein Team?

Dass der VfB den jüngsten Kader in der Bundesliga hat, ist perspektiv-technisch gut und schön, im Abstiegskampf aber alles andere als von Vorteil. Im Wintertrainingslager in Marbella (02.01. - 13.01.23) wird Bruno Labbadia seine Spieler ganz genau analysieren: Wer zieht mit, wer ist dem Druck psychisch und physisch gewachsen? Es ist sicher ebenfalls nicht optimal, sich seine Mannschaft erst nach dem 15. Spieltag zusammen zu basteln.

Vor diesem Hintergrund, war es nur konsequent, das Trainingslager um vier Tage zu verlängern. Das wird zwar nicht reichen, die Laufleistung vom Standstreifen- auf Überholspurmodus zu trimmen, aber es wird hoffentlich helfen, um taktische und strukturelle Aspekte zu verinnerlichen. Last but not least: Einzelkönner wie Silas sind das eine, das andere ist das Kollektiv. Bruno Labbadia muss es schaffen, am besten schon in Marbella, seiner jungen Truppe diesen gewissen Teamspirit einzuimpfen.

Wieder ein Herzschlagfinale!?

Auf so einen Tanz auf der Rasierklinge am 34. und letzten Spieltag, wie am 14. Mai der Vorsaison im Heimspiel gegen den 1. FC Köln, kann wohl jeder VfB-Fan verzichten. Spannend wird das Saisonfinale aber allemal. Aller Voraussicht nach läuft es wieder darauf hinaus, dass die Schwaben darauf hoffen müssen, dass mindestens noch zwei Vereine am 34. Spieltag schlechter dastehen. Aktuell wären das der VfL Bochum und Schalke 04. Beide Teams haben die Zeichen der Zeit erkannt und schon Anfang Dezember damit begonnen, sich konzentriert auf das neue Jahr vorzubereiten.

Vorteil VfB für die restlichen 19 Bundesliga-Partien: auch nach weiter oben wäre der Weg nicht allzu weit. Mainz 05 hat auf Platz zehn nur fünf Punkte mehr auf dem Konto. Es wäre zielführend, wenn es nach dem 16. Spieltag nur noch zwei wären. Hoffentlich!

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Thomas Bareiß

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