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Beim 2:1-Auswärtssieg des VfB Stuttgart bei Werder Bremen sorgte Doppel-Torschütze Silas Wamangituka mit seinem zweiten Treffer für Diskussionsstoff, indem er diesen aufreizend lässig erzielte und seine Gegner damit aufbrachte. Alles gar nicht so schlimm, findet SWR-Sportredakteur Patrick Bauser.

Hätte Silas Wamangituka den Ball etwas schneller und ohne Verzögerung in das leere Tor geschoben, dann gäbe es jetzt ausschließlich Diskussionen über das katastrophale Abwehrverhalten der Bremer. Doch die Situation lief nun mal anders. SVW-Trainer Florian Kohfeldt bezeichnete das Verhalten des VfB-Stürmers als "hochgradig unsportlich." Doch warum eigentlich?

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Fußball | Meinung Wamangitukas Aktion war unbedacht - und jetzt muss ein Haken dran

Beim 2:1-Auswärtssieg des VfB Stuttgart bei Werder Bremen sorgte Doppel-Torschütze Silas Wamangituka mit seinem zweiten Treffer für Diskussionsstoff, indem er diesen aufreizend lässig erzielte und seine Gegner damit aufbrachte. Eine Aktion, die sich der 21-Jährige hätte sparen können, findet SWR-Sportredakteur Johann Schicklinski.  mehr...

Unsportlichkeiten gehören zur Gewohnheit

Unsportliches Verhalten innerhalb der neunzig Minuten gehört schon immer dazu. Spieler wälzen sich nach harmlosen Fouls über den halben Platz und schreien so laut, dass selbst der Wurst-Verkäufer vor dem Stadion aufhorcht. Auch provokante Jubelaktionen von Spielern gehören längst zum Tagesgeschäft, ebenso der Tanz um die Eckfahne, sollte ein Spiel in den Schlussminuten noch auf der Kippe stehen.

Torhüter leisten sich schon seit langem solche Provokationen

All das fällt dem Fußballfan schon gar nicht mehr auf, weil er sich daran gewöhnt hat. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass Silas Wamangituka diese Aktionen mit seinem Verhalten nochmals übertrumpft hat. Doch machen Torhüter nicht schon jahrelang dasselbe mit den gegnerischen Stürmern? Anstatt den Ball direkt aufzunehmen lassen sich die Torhüter ebenfalls aufreizend lange Zeit und zwingen die Stürmer zum Anlaufen, um ihnen dann spöttisch den Ball vor dem Fuß wegzuschnappen. Wamangitukas "Abwarten" war daher sicherlich unnötig aber keinesfalls hochgradig unsportlich. Vielmehr gehören solche Spielchen mittlerweile einfach dazu.

Außerdem hat sich der VfB-Stürmer in der Zwischenzeit sogar öffentlich für sein Verhalten entschuldigt, was bei vielen anderen oftmals ausbleibt. Und sind wir mal ehrlich: Diese Aktion brachte das leere und ruhige Weserstadion zumindest für wenige Augenblicke zum Kochen. Es ist doch schön, dass es mal wieder etwas Gesprächsstoff abseits von TV-Geldern, Überbelastung und hohen Gehältern gibt.

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