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Für die Wahl zum Präsidenten des VfB Stuttgart in der Mitgliederversammlung am 18. Juli 2021 wurden der bisherige Amtsinhaber Claus Vogt sowie Pierre-Enric Steiger vom Vereinsbeirat als Kandidaten nominiert.

Herausforderer Steiger habe das Gremium mit detailliertem Wissen um den VfB und seine Abteilungen sowie einer hohen Motivation für das Amt überzeugt. "Ergänzend konnte Herr Steiger interessante Ideen und Konzepte präsentieren, wie der VfB Stuttgart 1893 e.V. sich in den nächsten Jahren weiterentwickeln kann. Dazu kommt eine eloquente Ausdrucksform, positive Ausstrahlung und eine insgesamt angenehm sachliche Art", hieß es in einer Mitteilung des VfB Stuttgart: "Zudem bringt Herr Steiger aufgrund seiner Tätigkeit als Präsident der Björn-Steiger-Stiftung gute Verbindungen zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft mit. Über den VfB Freundeskreis unterstützt Herr Steiger das Nachwuchsleistungszentrum und die Abteilungsarbeit."

Vogt war im Dezember 2019 zum Präsidenten des VfB gewählt worden. Der 51-Jährige hatte in seiner Laufbahn mit der Aufklärung der Datenaffäre sowie einem mittlerweile beigelegten internen Machtkampf gegen den Vorstandsvorsitzenden Thomas Hitzlsperger zu kämpfen. Der Vereinsbeirat begründete die Nominierung mit einer "fundierten und auch selbstkritischen Analyse", Vogt habe zudem wichtige Projekte wie Frauenfußball und das Positionspapier "Zukunft Profifußball" angestoßen.

"Wir sind froh, zwei Personen mit unterschiedlichem Profil zur Wahl stellen zu können"

Vereinsbeiratsvorsitzender Rainer Weninger sagt zur Nominierungsentscheidung: "Wir sind froh, unseren Mitgliedern zwei Personen mit unterschiedlichem Profil zur Wahl stellen zu können. Wir freuen uns auf einen fairen Wahlkampf und wünschen beiden Kandidaten viel Erfolg."

Die Gespräche mit den Bewerbern für das Präsidium starten nun in den nächsten Tagen, der Abschluss und die Kommunikation ist für Anfang / Mitte Juni 2021 geplant. Danach wird es in den Wochen bis zur Mitgliederversammlung unterschiedliche Formate geben, in denen sich die Kandidaten für das Präsidentenamt sowie des Präsidiums den Mitgliedern vorstellen können.

In diesem Sommer werden die ausgefallenen Mitgliederversammlungen 2020 und 2021 durchgeführt, mehrere Gremien des VfB werden deswegen am 18. Juli gewählt. Der Vereinsbeirat muss auch noch über die Kandidaten für die weiteren Plätze im Präsidium entscheiden, dafür hatte sich neben anderen der frühere Profi Silvio Meißner beworben.

Entlohnung wird noch geklärt

Vom 1. August an soll es eine nebenamtliche Entlohnung für das Präsidium geben, wie der VfB außerdem mitteilte. Von den insgesamt 100.000 Euro pro Jahr sollen 50.000 auf das Amt des Präsidenten und jeweils 25.000 Euro auf die Präsidiumsmitglieder fallen, zudem werden Autos gestellt. Die Präsidiumsmitglieder können sich allerdings auch entscheiden, ihre Ämter ehrenamtlich zu übernehmen.

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