VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo (Foto: imago images, Pressefoto Baumann)

Fußball | Bundesliga

VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo: "Man spürt die Gier und das Feuer in unserem Spiel"

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Wieder nichts mit dem ersten Heimsieg, doch nach dem Last-Minute Ausgleich war es ein gewonnener Zähler: Beim VfB Stuttgart herrschte nach dem 2:2 gegen Borussia Mönchengladbach große Zufriedenheit. Einmal mehr bewiesen die Schwaben Moral und punkteten nach einem Rückstand.

Der VfB Stuttgart zeigt in dieser Saison eine große Resilienz. Nach Rückständen steckt der Aufsteiger nicht auf, sondern dreht oftmals auf. Acht Punkte holten die Schwaben noch, nachdem sie hinten lagen. Nur vier Teams sind in der Bundesliga besser.

"Wir glauben bis zum Schluss dran"

"Wir glauben bis zum Schluss dran - und investieren entsprechend", sagte Trainer Pellegrino Matarazzo im exklusiven Interview mit SWR Sport zu den Comeback-Qualitäten seiner Mannschaft: "Wir wollen es unbedingt. Natürlich brauchst du auch Erfolgserlebnisse, die deinen Glauben dann auch stärken."

Beim 2:2 gegen Gladbach gab es solche Erfolgserlebnisse - wieder einmal. Der VfB lag zwei Mal hinten - und glich zwei Mal aus. Lars Stindl (35. Minute/Foulelfmeter) und Denis Zakaria (61.) trafen für die Fohlen, Nicolas Gonzalez (58.) hatte mit dem 3000. Bundesliga-Tor der Schwaben den zwischenzeitlichen Ausgleich für den VfB erzielt. Silas Wamangituka (90.+6) verwandelte schließlich einen umstrittenen Foulelfmeter zum Endstand.

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"Bei uns ist der Elfmeter kein Thema mehr", sagte Matarazzo am Tag nach dem Spiel zu der viel diskutierten Szene: "Das ist nicht mehr Bestandteil unserer Analysen. Sicherlich kann ich den Unmut der Gladbacher verstehen, aber ich denke schon, dass die Entscheidung in Ordnung war."

In der entscheidenden Szene war VfB-Stürmer Sasa Kalajdzic an der Torauslinie im Gerangel um den Ball von Gladbachs Linksverteidiger Rami Bensebaini umklammert worden. Gleichzeitig war er am Fuß von seinem eigenen Mitspieler Waldemar Anton getroffen worden. Schiedsrichter Felix Brych hatte spontan weiterspielen lassen, dann aber einen Hinweis aus Köln von Video-Assistentin Bibiana Steinhaus bekommen. Relativ kurz hatte sich Brych die Bilder am Monitor angeschaut und dann auf Strafstoß entschieden.

"Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg"

Vom Spielverlauf her war das 2:2 für den VfB auf jeden Fall verdient. Mit 22 Punkten aus 16 Spielen und 32 erzielten Toren steht Stuttgart nach knapp der Hälfte der Saison glänzend da. Und das mit der jüngsten Mannschaft der Liga. Dementsprechend zufrieden fällt das Fazit von Coach Matarazzo aus. "Wir machen mit jedem Training und jedem Spiel Schritte nach vorne, weil wir eine enorme Mentalität zeigen. Man spürt die Gier und das Feuer in unserem Spiel", sagte er: "Wir sind auf einem sehr, sehr guten Weg."

Ein Weg, der noch lange nicht zu Ende sein soll. Zum Hinrundenabschluss tritt der VfB bei Arminia Bielefeld an (Mittwoch, 20:30 Uhr), danach geht es gegen den SC Freiburg und Mainz 05. Die Möglichkeit für die "neuen Jungen Wilden", in der Tabelle weiter zu klettern. "Wir freuen uns alle auf mehr", sagte Matarazzo. Er und seine Mannschaft wollen sich dabei auch nicht von Rückständen aufhalten lassen.

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