VfB-Sportdirektor Sven Mislintat (Foto: picture-alliance / Reportdienste, Picture Alliance)

Fußball | Bundesliga

VfB-Sportdirektor Sven Mislintat: "Wamangitukas Ausfall tut uns maximal weh"

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Es war ein bitterer Samstag für den VfB Stuttgart: Nach einem starken Start unterlagen die Schwaben trotz Überzahl mit 0:4 beim FC Bayern München. Zudem verletzte sich mit Silas Wamangituka einer der absoluten Leistungsträger schwer. Sportdirektor Sven Mislintat blickte im Gespräch mit SWR Sport auf den Südschlager zurück.

"Silas hat sich das vordere Kreuzband gerissen", sagte Mislintat mit Blick auf die Verletzung Wamangitukas: "Das tut dem Jungen und uns maximal weh. Wir rechnen mit einer monatelangen Ausfallzeit."

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"Silas steht unter Schock"

Der 21-jährige Offensivspieler habe bereits in München, als er von VfB-Betreuern vom Platz geführt wurde, gemerkt, dass es sich um eine schlimme Verletzung handelt, so Mislintat weiter. "Aber ich glaube nicht, dass er mit so einer langen Ausfallzeit gerechnet hat", sagte der VfB-Sportdirektor. "Dementsprechend steht er unter Schock. Das ist ja auch ganz normal, er hatte einen super Lauf. Das tut ihm sehr weh, das ist klar."

"Sie hatten einen zehnminütigen Flow, der das Spiel gekillt hat"

Und auch dem VfB tut der Ausfall Wamangitukas weh, denn der Kongolese ist einer der Shootingstars der Saison. In 25 Bundesligaspielen erzielte er elf Tore und bereitete vier vor.

"Zehnminütiger Flow, der das Spiel gekillt hat"

Klar ist: Der Ausfall schmerzt weit mehr als das 0:4 bei den Bayern. "Wir haben bis zur Roten Karte für den Gegner ein sehr gutes Spiel gemacht, hätten auch in Führung gehen können", blickte Mislintat zurück: "Danach hat man aber die individuelle Qualität der Bayern in jeder Aktion gesehen. Sie hatten einen zehnminütigen Flow, der das Spiel gekillt hat."

Nach dem Platzverweis für Abwehrspieler Alphonso Davies (12. Minute) drehten die Münchner brutal auf und schlugen durch Robert Lewandowski (17./23./39.) und Serge Gnabry (22.) gnadenlos zu. Der VfB wusste in dieser Phase gar nicht, wie ihm geschieht.

Enttäuschte Spieler des VfB Stuttgart und Traienr Pellegrino Matarazzo (Foto: imago images, Poolfoto)
Enttäuschte Spieler des VfB Stuttgart und Traienr Pellegrino Matarazzo Poolfoto

Anerkennung für den FC Bayern

"Selbst 100 Prozent als VfB Stuttgart reichen in der Regel nicht, um gegen München in dieser Form zu punkten", sagte Mislintat: "Es macht keinen Spaß, wenn man beteiligt ist, aber als neutraler Zuschauer muss man sagen: Applaus für die Bayern."

Doch aus diese Erfahrung gehöre zum Lernprozess, so Mislintat weiter: "Wir haben viele Erkenntnisse gewonnen. Zum Beispiel: Wo sind die letzten Prozentpunkte, an denen wir arbeiten müssen?"

Insgesamt spielt der VfB eine starke Runde und hat frühzeitig mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun. 36 Punkte aus 26 Spielen, Rang acht - so die gute Zwischenbilanz. Nun gelte es die Länderspielpause zu nutzen, um dann weiter zu punkten, forderte Mislintat: "Am besten machen wir es beim nächsten mal besser als in München."

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