Waldemar Anrton hadert (Foto: IMAGO, IMAGO / Sven Simon)

Fußball | Bundesliga

VfB belohnt sich gegen Mainz nicht bei Labbadia-Comeback

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Nicole Schmitt

Am 16. Spieltag der Fußball-Bundesliga hat der VfB Stuttgart unentschieden gegen Mainz 05 gespielt. Beim Comeback von Trainer Bruno Labbadia präsentierte sich der VfB gut, steht aber weiter auf dem Relegationsplatz.

Beim Debüt von Trainer Bruno Labbadia hat der VfB Stuttgart 1:1 (1:1) gegen Mainz gespielt. Serhou Guirassy brachte den Tabellen-16. nach 36 Minuten in Führung, Marcus Ingvartsen glich im Gegenzug per Strafstoß für die Nullfünfer aus (40.). Die 46.000 Zuschauer in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena sahen in der zweiten Halbzeit zwar viele gute Chancen, aber keine Treffer mehr.

VfB mit mehr Ballbesitz, Mainz mit den besseren Chancen

Dabei starteten beide Teams nach einer Gedenkminute für Pelé gemächlich in die Partie. Der VfB hatte zunächst zwar mehr Ballbesitz und versuchte, Offensiv-Akzente zu setzen, doch Mainz stand kompakt und machte die Räume eng.

Den ersten Torschuss der Partie von Silas parierte Finn Dahmen, der den verletzten Robin Zentner im Mainzer Tor vertrat, dann souverän (4.). Zum ersten Mal richtig gefährlich wurde es nach 15 Minuten vor dem Stuttgarter Tor: Nach einer starken Ballan- und Mitnahme zog Leandro Barreiro aus 25 Metern einfach mal ab, der Ball flog aber knapp am Winkel des Stuttgarter Tores vorbei. Den nächsten gefährlichen Mainzer Fernschuss von Aymen Barkok lenkte Keeper Florian Müller über die Latte (25.).

Guirassy bringt den VfB in Führung, Ingvartsen gleicht per Elfmeter aus

Durch die Mainzer Offensiv-Bemühungen bekamen die Stuttgarter nun Platz zum Kontern. Zunächst fehlte es den Schwaben aber an Durchschlagskraft und Präzision im Abschluss. In der 36. Minute machte es Serhou Guirassy dann besser als einen Moment zuvor und schob den Ball alleine vor Dahmen mit dem rechten Außenrist nach einer starken Vorlage von Wataru Endo flach ins Eck- 1:0 für den VfB.

Das Team von Bo Svensson ließ sich vom Rückstand aber nicht beirren und kam im Gegenzug mit Barreiro gefährlich nah vors Stuttgarter Tor. Naouirou Ahamada traf beim Abwehrversuch den Mainzer Mittelfeldmann am Fuß - und das im Strafraum. Schiedsrichter Felix Brych entschied nach Studium der Bilder auf Elfmeter. Den verwandelte Marcus Ingvartsen flach ins rechte Eck (40.) zum 1:1- Halbzeitstand.

Stuttgart mit viel Offensiv-Power, Lattentreffer auf beiden Seiten

Der VfB kam personell unverändert, dafür mit viel Offensiv-Power aus der Pause. In der 48. Minute brachte Silas den Ball gut von der linken Seite in den Strafraum. Tomás stand am zweiten Pfosten völlig frei, kam aber einen Schritt zu spät und verpasste die erneute Stuttgarter Führung. Nur fünf Minuten später hatten die Hausherren dann die nächste dicke Chance, doch Guirassy schoss aus acht Metern knapp am Tor vorbei. "Wir haben einfach im Sechzehner das Tor nicht getroffen", ärgerte sich Waldemar Anton nach der Partie. Nichtsdestro trotz habe sein Team ein super Spiel gemacht.

Im Gegenzug hatte die Mannschaft von Bruno Labbadia dann Glück, dass Barkok mit einem strammen Schuss aus hohem Tempo nur die Oberkante der Latte traf (56.). Nun nahm das Spiel richtig an Fahrt auf und besonders der VfB erarbeitete sich eine Möglichkeit nach der anderen. Aber auch Guirassy traf nach Vorarbeit von Silas in der 60. Minute nur die Latte.

VfB bleibt auf Relegationsplatz

In der Schluss-Viertelstunde drückten zwar auch die Mainzer wieder mehr aufs Tempo und schienen, wie der VfB, nicht mit dem Unentschieden zufrieden zu sein, die ganz großen Chancen hatten aber die Stuttgarter. "In der zweiten Halbzeit sind wir geschwommen und Stuttgart war klar besser", sagte 05-Coach Svensson. Sein Team habe Glück gehabt, dass der VfB die Möglichkeiten nicht nutzte.

So blieb es beim 1:1. Nach dem Unentschieden steht der VfB weiter auf dem Relegationsplatz, Mainz bleibt Zehnter.

Bereits am kommenden Dienstag (20:30 Uhr) geht es für die Stuttgarter weiter. In der Englischen Woche müssen die Schwaben bei der TSG Hoffenheim ran, die Mainzer empfangen einen Tag später (18:30 Uhr) Borussia Dortmund.

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Nicole Schmitt

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