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Der VfB Stuttgart hat mit einem Derbyerfolg gegen den Karlsruher SC den Abstand auf die direkten Aufstiegsränge verkürzt. VfB-Trainer Tim Walter war nach dem emotionalen Spiel dementsprechend zufrieden, während KSC-Coach Alois Schwartz haderte.

"Wir haben bis auf eine Situation nichts zugelassen. Wir waren ein Team, jeder hat sich reingehauen und vorne haben wir dann heute auch die Tore gemacht", freute sich Walter im Gespräch mit SWR Sport: "Es war ein geiles Derby. Das fühlt sich überragend an."

KSC-Trainer Schwartz war indes mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. "Wir hatten nicht so die Umschaltmomente, die wir uns eigentlich vorgenommen hatten. Wir haben meist nicht genau genug gespielt", analysierte er: "Wir hätten kurz nach der Pause in Führung gehen können. Wenn du in Stuttgart was mitnehmen willst, musst du so eine Chance auch reinmachen."

Am Ende eine klare Sache für den VfB

Schwartz spielte damit auf den Pfostenschuss durch Manuel Stiefler in der 47. Minute an. Da stand es noch 0:0. Später trafen Philipp Förster (60. Minute), Orel Mangala (75.) und Hamadi Al Ghaddioui (90.+2) für die über weite Strecken dominanten Stuttgarter zum Sieg.

Philipp Förster als "Dosenöffner"

Förster war mit dem Treffer zum 1:0 der "Dosenöffner" für den VfB. "Es war klar, dass wir heute Geduld mitbringen müssen. Wir wussten aber, dass das Tor irgendwann fallen wird", sagte der Offensivspieler: "Es ist schön, dass ich derjenige war, der das Tor gemacht hat. Aber letztlich ist es egal, wer den Treffer erzielt."

Daniel Gordon: "Ganz schnell abhaken"

KSC-Abwehrspieler Daniel Gordon befand indes, dass die Leistung seiner Mannschaft in Ordnung gewesen sei. "Unser Matchplan ist lange Zeit aufgegangen. Wenn wir in Führung gehen, dann geht er sogar perfekt auf. Nach dem 0:1 sind wir dann aber etwas in Schockstarre verfallen. Hintenraus hört sich das 0:3 natürlich deutlich an und es tut auch weh. Aber ich denke, dass wir uns über weite Strecken gut verkauft haben", sagte er: "Wir müssen dass jetzt ganz schnell abhaken."

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