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Der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart erhält in schwierigen Corona-Zeiten finanzielle Hilfe. Der im Frühjahr 2020 von der VfB Stuttgart 1893 AG eingereichte Kreditantrag bei der bundeseigenen KfW wurde positiv beschieden.

Der vom VfB Stuttgart während der coronabedingten Saisonunterbrechung im vergangenen Frühjahr beantragte Hilfskredit bei der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist bewilligt worden. Er könne damit ab sofort auf eine Kreditsumme von bis zu 25 Millionen Euro zurückgreifen, teilte der Fußball-Bundesligist am Donnerstag mit.

2020: Einnahmeverluste von über 30 Millionen Euro

Pandemiebedingt habe die AG des VfB bereits im Jahr 2020 über 30 Millionen Euro Einnahmeverluste zu verkraften gehabt, von denen nun zumindest ein Teil über die Darlehenssumme überbrückt werden könnte, hieß es in der Mitteilung der Schwaben weiter. Der Kredit mit einer Laufzeit von fünf Jahren sei neben der vollständigen Tilgung an weitere Bedingungen geknüpft. So verpflichte sich der VfB bei Inanspruchnahme unter anderem zur Reduzierung seines Gehaltsvolumens im Lizenzspielerkader, Profifußballbereich sowie im Management und in der Verwaltung in Höhe der abgerufenen Mittel über die Kreditlaufzeit hinweg.

Hitzlsperger: "Ein wichtiges Signal"

"Die zusätzlichen Bedingungen entsprechen dem Solidarprinzip unseres Vereins und sind zugleich ein wichtiges Signal, das wir in Richtung Politik und Gesellschaft aus voller Überzeugung senden: Der VfB Stuttgart hat sich schon vor der Pandemie für ein nachhaltigeres, solides Wirtschaften im Profifußball eingesetzt und wird dies jetzt sowie in der Zukunft weiterhin konsequent tun", sagte Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzender des VfB Stuttgart. Finanzvorstand Stefan Heim erklärte: "Wir werden auf diesen Kredit behutsam und mit größter Sorgfalt zur weiteren Sicherung des wirtschaftlichen Fortbestandes des VfB Stuttgart zurückgreifen."

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