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Die Ära Löw ist zu Ende, die Kritik am Bundestrainer harsch. VfB-Vorstandsboss Thomas Hitzlsperger glaubt aber, dass Jogi Löw sich bald einen Trainerjob aussuchen kann.

Jogi Löw habe der deutschen Nationalmannschaft schon seit zwei bis drei Jahren keine Impulse mehr geben können, findet auch Thomas Hitzlsperger. Dennoch hält er die Kritik am Bundestrainer für überzogen.

"Es war kein gutes Spiel, es lebte von der Brisanz und wir waren einen Tick Schlechter"

Thomas Hitzlsperger kritisiert den Bundestrainer, dem er viel zu verdanken hat. Er ist der Meinung, dass es höchste Zeit für einen Neuanfang ist. Aber für eine faire Bewertung der 15-jährigen Ära Löw müsse man sich Zeit nehmen und sollte die Kritik nicht nach einem Spiel einfach "auskotzen".

"Ich finde, er hat tolle 15 Jahre hingelegt und nicht nur heute verloren"

Jogi Löw selbst hat nach dem Spiel betont, dass er jetzt erstmal Zeit brauche und Abstand gewinnen wolle. Über seine Zukunft mache er sich noch keine Gedanken. Muss er auch nicht, sagt Thomas Hitzlsperger, denn "er wird auf dem Trainermarkt eine Chance bekommen, wenn er das will."

Wird Löw bald Bundesligatrainer?

In seiner Funktion als Vorstandsboss des VfB Stuttgart ist Thomas Hitzlsperger also überzeugt, dass Jogi Löw bald einen Trainerjob angeboten bekommen wird. Nur beim VfB Stuttgart sieht er ihn vorerst nicht.

"Es wird früh genug ein Job frei werden, aber ich rede nicht von uns, nicht vom VfB Stuttgart"

Thomas Hitzlsperger plädiert also für einen fairen Umgang mit dem Bundestrainer. Jogi Löw und Fußball-Deutschland müssen das Ausscheiden jetzt erstmal verarbeiten. Dann wird man sehen, wie die Ära Löw mit Abstand bewertet wird und was überwiegt: der WM-Titel 2014 oder die vergeigten letzten Turniere.

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