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Sieben Punkte aus den ersten vier Spielen, dazu erfrischender Offensivfußball mit einer der jüngsten Mannschaften der Liga: Der Saisonstart des VfB Stuttgart ist überaus gelungen. Beim Auswärtssieg in Berlin überzeugte vor allem der neue Kapitän Gonzalo Castro.

Für ein Dribbling reichte die Kraft nicht mehr bei Gonzalo Castro, wohl aber für einen beherzten Schuss aus rund 20 Metern. Mit geballten Fäusten und einem Jubelschrei feierte der 33-Jährige seinen Treffer in der 68. Minute zum 2:0 (1:0) bei Hertha BSC. Gleichzeitig der Endstand, für das erste Tor hatte Innenverteidiger Marc Oliver Kempf (9. Minute) gesorgt.

Die "Jungen Wilden" reloaded

Damit gewannen die Schwaben nach dem 4:1 beim 1. FSV Mainz 05 auch das zweite Auswärtsspiel der noch jungen Saison. Nun steht der VfB Stuttgart mit sieben Punkten nach vier Spieltagen so gut da wie seit zwölf Jahren nicht mehr. Damals kickten noch Akteure wie Mario Gomez oder Sami Khedira für den Aufsteiger. Eine andere Generation der "Jungen Wilden", doch auch aktuell weckt die Mannschaft Erinnerungen an bessere Zeiten und macht Hoffnung auf eine gute Zukunft. Schließlich hat Stuttgart eine der jüngsten Mannschaften der Liga. Die "Jungen Wilden" reloaded, sozusagen.

Sonderlob von Pellegrino Matarazzo

Vor zwölf Jahren beendeten die Schwaben die Saison auf Platz drei. Wohin es diesmal gehen kann, wird sich zeigen. Klar ist: Spieler wie Castro, Sasa Kalajdzic, Wataru Endo, Silas Wamangituka oder Gregor Kobel sind in Topform. In Berlin glänzte vor allem Castro. Wie wichtig der neue Kapitän für die Mannschaft ist, hat er nun schon mehrfach demonstriert. Nach dem Sieg bei Hertha BSC gab es ein Sonderlob von Trainer Pellegrino Matarazzo: "Er kann die Jungs nicht nur dirigieren, er kann auch Fußball spielen. Er zeigt es im Training und Woche für Woche, wie wichtig er ist für uns."

"Das Herz auf dem Platz gelassen"

Der VfB-Coach war indes auch bemüht, die Gesamtleistung herauszuheben. "Ich glaube, die Jungs haben alles gegeben, als Block verteidigt und ihr Herz auf dem Platz gelassen. Das hat mir richtig gut gefallen", lobte Matarazzo: "Unter dem Strich bin ich zufrieden. Unser Arbeitsaufwand hat mir sehr gut gefallen, die Zusammenarbeit in den Mannschaftsteilen."

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Am nächsten Spieltag kann der VfB seine Bilanz dann weiter ausbauen. Der Aufsteiger empfängt den aktuell noch sieg- und punktlosen 1. FC Köln (Freitag, 20:30 Uhr). Eine Partie, in der die Schwaben wohl erstmals in der noch jungen Saison die Favoritenrolle innehaben werden. Und dann wird es auch wieder ganz besonders auf einen Anführer wie Castro ankommen.

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