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Die Bundesligisten VfB Stuttgart und SC Freiburg sehen die Pläne einiger Topklubs zur Gründung einer europäischen Super League äußerst kritisch.

"Die Einführung einer sogenannten Super League ist die egoistische Idee von ein paar wenigen, dem Sport völlig entrückten Klubs", teilte Freiburgs Vorstand mit.

Auch der VfB Stuttgart kritisierte das Vorhaben. "Wer glaubt, bei der Suche nach weltweiten Wachstumsmöglichkeiten auf die Akzeptanz der europäischen Fußballfans verzichten zu können, begibt sich auf einen Irrweg", hieß es in einer Mitteilung.

"Schritte in die falsche Richtung"

Schon Teile der kurz zuvor von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) beschlossenen Reform der Champions League seien "Schritte in die falsche Richtung", kritisierte Freiburgs Vorstand. "Das derzeit vorhandene finanzielle Ungleichgewicht wird dadurch weiter verstärkt. Alleine die unmittelbare sportliche Qualifikation in den nationalen Ligen sollte über die Teilnahme an den Wettbewerben entscheiden."

In der Nacht zu Montag hatten zwölf europäische Spitzenklubs angekündigt, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine europäische Superliga gründen zu wollen. Deutsche Vereine gehören nicht dazu.

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