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Nach vier Niederlagen in Serie hat der ersatzgeschwächte VfB Stuttgart wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Gegen den FC Augsburg setzten sich die Schwaben am 32. Spieltag im eigenen Stadion mit 2:1 (1:0) durch.

Philipp Förster (11. Minute) und Sturm-Riese Sasa Kalajdzic (74.) mit seinem 15. Saisontor bescherten Aufsteiger Stuttgart endlich wieder einen Dreier. Florian Niederlechner (59.) hatte die bayrischen Schwaben mit seinem zwischenzeitlichen Ausgleich auf einen Punkt hoffen lassen. Dass es dazu nicht kam, lag auch am herausragenden Stuttgarter Ersatzkeeper Fabian Bredlow, der für den mit Rückenproblemen pausierenden Gregor Kobel in den Kasten gerückt war.

Markus Weinzierls Rückkehr nach Stuttgart

Fast auf den Tag genau fünf Jahre nach seinem letzten Spiel mit dem FCA ließ der neue Augsburger Trainer Markus Weinzierl, der in der Saison 2018/2019 auch den VfB gecoacht hatte, nicht mehr viel übrig von der Elf, die unter seinem Vorgänger Heiko Herrlich gegen Köln verloren hatte (2:3). Er brachte fünf frische Kräfte und setzte auf das von ihm schon immer bevorzugte 4-2-3-1-System. Das Ziel: Ballgewinne im Zentrum - und schnelles, schnörkelloses Umschalten nach vorne.

Förster nutzt Augsburger Fehler aus

Der Einsatz stimmte - und brachte dem FCA gute Chancen. Der starke Ruben Vargas köpfte an die Latte (2.). Doch der stark ersatzgeschwächte VfB hielt mit, Robert Massimo scheiterte im Gegenzug an Torwart Rafal Gikiewicz (3.). Försters drittes Saisontor nach Ablage von Kalajdzic entsprang einem Abstimmungsfehler zwischen Reece Oxford und Rani Khedira.

Bredlow hält stark

Der FCA ließ sich, angetrieben vom äußerst engagierten Weinzierl, aber nicht entmutigen. Zumal Stuttgart in Massimo, der wegen einer Verletzung am linken Oberschenkel raus musste (22.), seinen auffälligsten Mann verlor. Doch Torhüter Bredlow, Vertreter der angeschlagenen Stammkraft Gregor Kobel, verhinderte gegen Marco Richter zweimal stark den Ausgleich (26./45.).

Zur Pause musste VfB-Coach Pellegrino Matarazzo auch noch Konstantinos Mavropanos in der Kabine lassen, der in der ersten Hälfte einiges hatte einstecken müssen. Die um den eingewechselten Atakan Karazor neuformierte Stuttgarter Dreierkette geriet immer stärker unter Druck, der Ausgleich war folgerichtig. Danach verlor Stuttgart auch noch Tanguy Coulibaly (64.) verletzungsbedingt. Doch auf Kalajdzic war Verlass: Nach Flanke von Darko Churlinov köpfte er zum 2:1 ein. Weinzierl war außer sich. Am Ende blieb es beim knappen Heimerfolg.

VfB-Spieler Sosa zu seiner Einbürgerung

"Ja, natürlich war de Sieg für uns sehr wichtig, nachdem wir zuletzt vier mal verloren haben", sagte Linksverteidiger Borna Sosa nach der Partie gegenüber SWR Sport. Zudem erklärte er seinen besonderen Bezug zu Deutschland. "Es würde mich sehr stolz machen, nominiert zu werden."

Stuttgart

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