Pellegrino Matarazzo (Foto: imago images, Markus Fischer via www.imago-images.de; )

Fußball | Bundesliga

VfB Stuttgart: Das Ende von sorgenfrei?

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Nach fünf Spieltagen belegt der VfB Stuttgart nur Rang 14 in der Bundesliga. Das Fehlen von Leistungsträgern allein ist aber nicht das Problem. Ist es das Ende von sorgenfrei?

Der VfB Stuttgart hat den Saisonstart vermasselt, nur vier Punkte nach fünf Spielen und Platz 14 - das ist zu wenig. In der vergangenen Saison waren es zum gleichen Zeitpunkt doppelt so viele Punkte. Sorgen macht aber vor allem das "Wie": Wie die Spiele gespielt werden.

"Ich glaube wir sind nicht scharf genug aus der Kabine gekommen."

Was sehr auffällig ist, dem VfB fehlt die Struktur, die ihn in der vergangenen Saison stark gemacht hat. Die Offensive ist zu harmlos und die Defensive steht bei schon zwölf Gegentoren aus fünf Spielen nicht stabil. Hinzu kommen zu viele individuelle Fehler, die zu diesen Gegentoren führen.

Sowohl gegen den SC Freiburg als auch gegen Bayer Leverkusen geriet Stuttgart in den letzten beiden Heimspielen unnötig früh in Rückstand. VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo ist schlicht mit der Leistung seiner Spieler unzufrieden.

"Wir wollen mehr, wir können mehr. Wenn wir Ergebnisse erzielen wollen, muss eine andere Leistung auf den Platz, sonst wird es schwer."

Beim VfB fehlt es an Schärfe und Präzision

Es liegt also nicht nur daran, dass der VfB verletzte Leistungsträger wie Sasa Kalajdic und Silas oder den rot-gesperrten Waldemar Anton vermisst. Der Kader muss diese Ausfälle verkraften können. Für Trainer Pellegrino Matarazzo waren es vor allem individuelle Fehler, die zu den drei Gegentoren geführt haben.

"Es ist Zeit, dass wir wieder aufstehen."

Der VfB Stuttgart ist also früh in der Saison unter Druck. Aber Druck gebe es immer, sagt Trainer Pellegrino Matarazzo.

Der nächste Gegner ist der Aufsteiger VfL Bochum (Sonntag, 15:30 Uhr, in Bochum). Ein Duell, das man gewinnen muss, wenn man nicht noch tiefer in den Tabellenkeller rutschen will. Bei einer Niederlage würde es unruhig in Stuttgart, und die neu entfachte Euphorie der letzten Saison bekäme einen mächtigen Dämpfer.

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