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In der 2. Bundesliga geht der VfB Stuttgart meist als Favorit ins Rennen und muss sich dabei oft mit tief stehenden und auf Konter lauernden Gegnern auseinander setzen. Im DFB-Pokal-Achtelfinale beim Bundesliga-Topteam Bayer Leverkusen heute Abend um 18:30 Uhr sind die Schwaben indes klarer Außenseiter - rechnen sich aber trotzdem etwas aus.

"Wir wollen immer den maximalen Erfolg. Unser oberstes Saisonziel lautet Aufstieg, aber wir wollen in Leverkusen ein gutes Spiel abliefern und eine Runde weiterkommen", sagte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo.

"Wollen die Leverkusener Fehler ausnutzen"

Seinen Matchplan dazu deutete der 42-Jährige auch an: "Wir wollen die Leverkusener Stärken möglichst kontrollieren und einschränken. Das sind vor allem individuelle Qualität und eine enorme Geschwindigkeit, die sie auf den Platz bringen. Es ist schon bemerkenswert, wie offensivstark die sind. Aber sie gehen schon gewisse Risiken ein im Defensivspiel. Wenn sie Fehler machen, wollen wir das ausnutzen."

Bredlow wird das VfB-Tor hüten

Personell will Matarazzo beim dritten Pflichtspiel in acht Tagen nicht übermäßig rotieren. "Wir nehmen das Spiel sehr ernst. Aber es geht auch um das Thema Belastungssteuerung, zudem haben wir aber auch viele Optionen, dazu zählt auch der eine oder andere junge Spieler", sagte er. Im Tor wird Fabian Bredlow spielen, legte sich Matarazzo fest. Liga-Stammkeeper Gregor Kobel, der zudem auch leicht angeschlagen ist, wird fehlen. "Unabhängig davon hätte Fabian im Pokal ohnehin gespielt", sagte Matarazzo. Bredlow hatte bereits die beiden anderen Pokal-Spiele für den VfB in dieser Saison bestritten. Jens Grahl wird als zweiter Torhüter auf der Bank sitzen.

Matarazzo fordert mehr Zielstrebigkeit

"Mehr Zielstrebigkeit" als beim 1:1 beim FC St. Pauli wünscht sich VfB-Coach Matarazzo in Leverkusen von seiner Mannschaft: "Aber wir haben dort Moral gezeigt und sind nach dem 0:1 zurückgekommen - ich bin damit nicht unzufrieden." Diese Moral und den entsprechenden Kampfgeist wünscht sich der 42-Jährige von seiner Mannschaft auch bei Bayer 04.

Fehlen wird Kapitän Marc Oliver Kempf. Der Innenverteidiger wurde nach seinem Kieferbruch am Montag operiert. "Die Ausfallzeit bleibt so lange, wie befürchtet. Das heißt, er wird uns sechs bis acht Wochen fehlen", sagte Matarazzo. Die nach dem Remis auf St. Pauli angeschlagenen Borna Sosa (Handprellung) und Daniel Didavi (Schulterprobleme) sind hingegen einsatzbereit.

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