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Einen Spieltag vor dem Ende der coronageprägten Spielzeit ist der VfB Stuttgart als Aufsteiger Neunter und hat noch eine kleine Europapokal-Chance.

Trainer Pellegrino Matarazzo vom VfB Stuttgart will vor dem Saisonfinale in der Fußball-Bundesliga dennoch keine Gedanken an die kleine Europacup-Chance der Schwaben verschwenden. "Der ein oder andere sieht jetzt die Möglichkeit, da noch rein zu rutschen", sagte er vor dem Heimspiel gegen Abstiegskandidat Arminia Bielefeld (Samstag, 15:30 Uhr, live in SWR1 Stadion) über die Conference League, "aber auch wenn wir drei Punkte holen, sind wir immer noch abhängig. Deshalb finde ich so ein Ziel unlogisch."

VfB bräuchte Hilfe der Konkurrenz

Der VfB (45 Punkte) könnte als Tabellen-Neunter noch auf Rang sieben und damit in den neuen Wettbewerb springen. Dafür ist ein eigener Sieg zwingende Voraussetzung, zudem muss die Konkurrenz mit Union Berlin (47), Borussia Mönchengladbach (46) und dem SC Freiburg (45) mitspielen.

Matarazzo will Wiedergutmachung gegen Bielefeld

Matarazzo aber beschäftigt vielmehr das 0:3 im Hinspiel. "Das nervt immer noch", bekannte er, "ich habe Bock darauf, das wiedergutzumachen." Den Abstieg wünsche er niemandem, "aber wir gehen trotzdem voll auf Sieg".

Personallage: "Pfeifen aus dem letzten Loch"

Personell hat der VfB weiter ein paar Probleme. "Viele von uns pfeifen aus dem letzten Loch", sagte Matarazzo auch mit Blick auf die Zeit im Quarantäne-Trainingslager, zeigte sich aber "beeindruckt" vom Willen seiner Profis.

Wataru Endo ist gelbgesperrt, und auch Mateo Klimowicz sowie Nicolas Gonzalez stehen noch nicht wieder zur Verfügung. Gonzalo Castro sei fit und werde die Mannschaft in seinem letzten VfB-Pflichtspiel "als Kapitän aufs Feld führen", sagte Matarazzo. Auch mit Konstantinos Mavropanos und Marcin Kaminski, dessen auslaufender Vertrag nicht verlängert wird, rechnet er.

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Gute Stimmung im Endspurt

"Wir steuern die Kräfte bewusst, auch im Training", sagte Matarazzo. "Die letzten Wochen waren viele Inhalte nicht möglich, vielleicht auch nicht notwendig. Es waren eher mentale Inhalte, taktische Dinge waren aus meiner Sicht nicht mehr wirklich drin." Die Spieler würden "super mitziehen", die Stimmung "sei überragend". Nach der Partie gegen Bielefeld müssten aber alle ein paar Tage "durchschnaufen".

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