Bruno Labbadia übernimmt erneut den VfB Stuttgart. (Foto: IMAGO, IMAGO/Nordphoto)

Fußball | Meinung

Labbadias Rückkehr - Keine gute Idee!

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Martin Bromber

Turbulente Zeiten beim VfB Stuttgart. Die Schwaben verpflichten mit Bruno Labbadia einen bei vielen Fans umstrittenen Rückkehrer. Das ist keine gute Idee, findet auch SWR Sport-Redakteur Martin Bromber.

Rein tabellarisch war Bruno Labbadia mit Abstand der erfolgreichste VfB-Trainer der letzten 12 Jahre: Europa-League, Einzug ins DFB-Pokalfinale 2013 und Tabellenplatz sechs sprechen eine deutliche Sprache. Doch aus meiner Sicht gibt es einige Gründe, die dagegen sprechen, dass Labbadias Rückkehr eine gute Idee ist.

Neue Folge "DEIN VfB": Wohlgemuth und Labbadia sollen es richten

1. Rückkehr klappt (fast) nie

Wenn man nicht gerade die Rückkehrer Ottmar Hitzfeld oder Jupp Heynckes beim FC Bayern heranführt, muss man feststellen, dass eine Trainer-Rückkehr in der Bundesliga nur in der Funktion des Feuewehrmannes klappt. Auch bei den Schwaben ist es Huub Stevens gelungen, zwei Mal den Abstieg zu verhindern. Das dazwischenliegende zweite Kapitel des Meistertrainers Veh - mit dem man längerfristig zusamenarbeiten wollte - hielt in Cannstatt nur wenige Monate (Sommer 2014). Rückkehrer auf die Trainerbank, die ihre Vereine nachhaltig und spürbar verbessert haben, gibt es nicht.

Bruno Labbadia trägt einen schwarzen Mantel und gibt mit den Händen seinen Spielern Anweisungen. (Foto: IMAGO, Alfred Harder)
Seine Trainerkarriere begann der gebürtige Darmstädter bei seinem Heimatverein SV Darmstadt 98. Von 2003 bis 2006 trainierte er die Lilien und stieg mit ihnen im ersten Jahr in die Regionalliga auf. Insgesamt stand er in 102 Spielen für die Darmstädter an der Seitenlinie. Alfred Harder Bild in Detailansicht öffnen
Auch nur ein Jahr im Amt war Bruno Labbadia bei der SpVgg Greuther Fürth. In der Saison 2007/2008 trainierte er die Kleeblätter in der 2. Bundesliga. Den Aufstieg verpasste er mit Platz 6 knapp. Trotzdem hatte Labbadia auf sich aufmerksam gemacht und wechselte trotz seines laufenden Vertrags bis Juni 2009 zu Bayer Leverkusen in die Bundesliga. Imago Images / Bernd Müller Bild in Detailansicht öffnen
Ebenfalls eine kurze Trainerstation war die Zeit bei Bayer Leverkusen. Im Sommer 2008 übernahm Labbadia die Werkself und legte einen guten Saisonstart hin. Die Rückrunde verlief jedoch schlecht – trotz des Einzugs ins DFB-Pokalfinale, feuerten ihn die Verantwortlichen nach der Saison. Das Finale ging mit 0:1 gegen Bremen verloren. pmk Bild in Detailansicht öffnen
Vor seinem ersten Engagement in Stuttgart trainierte Bruno Labbadia den HSV. In Hamburg trat er seinen Dienst im Juli 2009 an. Trotz eines guten Saisonstarts ließen die Leistungen in der Rückrunde nach, und Labbadia wurde im April 2010 gefeuert, obwohl er das UEFA-Cup-Halbfinale erreicht hatte. Außerdem gab es Gerüchte über eine Affäre mit einer Ehefrau eines HSV-Profis. MIS Bild in Detailansicht öffnen
Das erste Mal trainierte Bruno Labbadia den VfB Stuttgart von Dezember 2010 bis August 2013. Er war der letzte VfB-Coach, der mit dem Verein über einen längeren Zeitraum erfolgreich in der Bundesliga spielte. Außerdem führte er die Schwaben 2013 ins DFB-Pokalfinale, das gegen den FC Bayern knapp verloren ging. Unvergessen ist auch seine legendäre Wutrede auf einer Pressekonferenz 2012, als er die Journaille wegen ihrer Berichterstattung attackierte. Pressefoto Baumann Bild in Detailansicht öffnen
Der VfB Stuttgart ist nicht die erste Liebe, zu der Bruno Labbadia zurückkehrt. Im April 2015 übernahm Labbadia den Hamburger SV zum zweiten Mal. Die Hanseaten rettete er in einer dramatischen Relegation gegen den Karlsruher SC vor dem Abstieg in die 2. Bundesliga. Nach seiner Entlassung im September 2016 musste er seine Zelte in Hamburg abbrechen. Jan Huebner Bild in Detailansicht öffnen
50 Spiele lang war Labbadia Trainer beim VfL Wolfsburg. Zunächst rettete er die Niedersachsen 2018 vor dem Abstieg und führte sie in der folgenden Saison in die Europa League. Dennoch verließ er die Wölfe im Sommer 2019. Es gab Differenzen zwischen ihm und dem Geschäftsführer Sport Jörg Schmadtke. regios24 Bild in Detailansicht öffnen
Vor dem VfB hieß die letzte Trainerstation von Labbadia Hertha BSC. Die alte Dame betreute der mittlerweile 56-Jährige von April 2020 bis Januar 2021. Nach nur 28 Spielen war für den Hessen beim ambitionierten Hauptstadtklub Schluss. Mit 1,07 Punkten pro Spiel hatte Labbadia in Berlin den schlechtesten Punkteschnitt seiner bisherigen Trainerstationen vorzuweisen. Contrast Bild in Detailansicht öffnen
Die alte Liebe aufwärmen? Darüber gibt es viele Meinungen. Zwei interessiert das wohl weniger: den VfB Stuttgart und Bruno Labbadia. Der ehemalige Stürmer heuert zum zweiten Mal bei den Schwaben an. Bereits von 2010 bis 2013 trainierte er den VfB. Das Ziel für den Rest der Saison heißt Klassenerhalt. Die Stuttgarter stecken erneut tief im Abstiegskampf und überwintern nur auf Tabellenplatz 16. Bruno Labbadia soll deshalb seine alte Liebe wach küssen. RHR-Foto Bild in Detailansicht öffnen

2. Das Spielsystem

Der VfB will aus meiner Sicht einen attraktiven, offensiven Fußball spielen, der von schnellem Umschaltspiel geprägt ist. Ich erinnere mich an die Zeit zurück, als fußballerische Unattraktivität noch die beste Bezeichnung für das Auftreten der Roten war. Wenn ich an Bruno Labbadia und seine letzten Stationen in Hamburg, Wolfsburg und vor allem bei Hertha BSC denke, muss ich feststellen, dass defensive Stabilität meist Priorität hatte. Ja, das braucht der VfB natürlich auch, gerade in der aktuellen Situation. Aber auch die Offensive benötigt (schnell) Erfolgserlebnisse, und der Kader ist nicht für ein "Die Null muss stehen"-System ausgelegt.

Stuttgart

Fußball | Meinung Warum Labbadias Rückkehr zum VfB Stuttgart eine gute Idee ist

Bruno Labbadia ist wieder Trainer des VfB Stuttgart. SWR Sport-Redakteur Thomas Bareiß findet das gut und erinnert sich an dessen erste Amtszeit bei den Schwaben.

3. Der Charakter

Viele werden sich noch an die mehr oder weniger legendäre "Am Arsch geleckt"-Pressekonferenz im Oktober 2012 erinnern. Labbadia wetterte in seiner unnachahmlichen Art gegen Teile des Vereins, gegen die Fans und die Medien. Bei seiner Trainererfahrung sollten allerdings Routine und Gelassenheit ausgeprägte Charaktereigenschaften sein. Denn eins ist sicher: Im und um den VfB herum wird es niemals ruhig sein. Damit muss man als Trainer klarkommen.

Armin Veh 2007. Er hält die Meisterschale und steht auf dem Rasen. Überall ist Konfetti verstreut. Er freut sich über die Meisterschaft des VfB Stuttgart.  (Foto: IMAGO, Sportfoto Rudel)
Der VfB Stuttgart verpflichtete Armin Veh im Februar 2006 als Cheftrainer. Unter Veh feierte der VfB Stuttgart 2006/2007 die Meisterschaft. Gleichzeitig zogen die Stuttgarter ins DFB-Pokalfinale ein, dass sie jedoch gegen den 1. FC Nürnberg verloren. Im November 2008 wurde Veh beurlaubt, als er nach 14 Spielen nur auf Platz elf der Tabelle stand. Sein Nachfolger wurde der Kapitän seiner Meistermannschaft Markus Babbel. Sportfoto Rudel Bild in Detailansicht öffnen
Rainer Widmayer wurde im November 2008 offiziell neuer Trainer des VfB Stuttgart. Tatsächlich war er aber nur Assistent von Markus Babbel, dem die Trainerlizenz fehlte. Am 6. Mai 2009 unterzeichnete Widmayer einen Vertrag als Co-Trainer an der Seite von Markus Babbel, der in der Zwischenzeit den Trainerschein erworben hatte. Seit der Saison 2022/2023 ist Widmayer Co-Trainer bei Greuther Fürth und seit Oktober unter einem Trainer, der noch auf dieser Liste folgt. Pressefoto Baumann Bild in Detailansicht öffnen
Am 6. Mai 2009 wurde Markus Babbel offiziell Cheftrainer des VfB Stuttgart. Unter Babbel spielten die Schwaben in der Saison 2008/2009 die zweitbeste Rückrunde aller Mannschaften. Bis zum letzten Spieltag hatten die Stuttgarter Chancen auf die Meisterschaft. Sie belegten schließlich den dritten Tabellenplatz und qualifizierten sich für die Champions League. Nach nur zwei Siegen aus 15 Spielen in der Saison 2009/2010 wurde Babbel am 6. Dezember 2009 beurlaubt. Zuletzt war er in Sydney Trainer. MIS Bild in Detailansicht öffnen
Christian Gross übernahm am 6. Dezember 2009 den Cheftrainerposten beim VfB Stuttgart. Die Stuttgarter befanden sich zu dem Zeitpunkt auf dem 15. Tabellenplatz. Bis zum Ende der Saison 2009/2010 erreichte man unter Gross den sechsten Tabellenplatz und qualifizierte sich dadurch für die Europa League. Nach einem enttäuschenden Start in die Saison 2010/2011 wurde er im Oktober 2010 freigestellt. Seine letzte Stelle als Trainer hatte er 2020 beim FC Schalke 04. Sportnah Bild in Detailansicht öffnen
Jens Keller stand 58 Tage beim VfB Stuttgart an der Seitenlinie. Im Oktober 2010 stieg der damalige Co-Trainer nach der Beurlaubung von Christian Gross zum Cheftrainer auf. Zwei Monate später wurde er freigestellt und durch Bruno Labbadia ersetzt. Nach seiner Suspendierung arbeitete Keller für den VfB Stuttgart als Scout. Seine bisher letzte Trainerstation war bis Sommer 2020 der 1. FC Nürnberg. Avanti Bild in Detailansicht öffnen
Am 12. Dezember 2010 begann Bruno Labbadias erste Amtszeit als Cheftrainer beim VfB Stuttgart. In der Saison 2012/2013 erreichte er mit den Schwaben das Finale des DFB-Pokals, das die Mannschaft mit 2:3 gegen den FC Bayern München verlor. Allerdings startete Labbadia mit drei Niederlagen in die Folgesaison und musste gehen. Seine zuvor letzte Trainerstelle hatte er in der Saison 2021/2022 bei Hertha BSC Berlin – bis jetzt. Heuberger Bild in Detailansicht öffnen
Nachdem man sich am 26. August 2013 von Bruno Labbadia trennte, übernahm Thomas Schneider als neuer Cheftrainer den VfB Stuttgart. Er erhielt einen bis Ende Juni 2015 datierten Vertrag, wurde jedoch bereits am 9. März 2014 nach einer Negativserie beurlaubt. Sportfoto Rudel Bild in Detailansicht öffnen
Huub Stevens übernahm den VfB am 10. März 2014 auf dem 15. Tabellenplatz. Der Niederländer holte zwölf Punkte aus den letzten zehn Spielen der Saison und schaffte den Klassenerhalt. Er verlängerte seinen zu Saisonende auslaufenden Vertrag jedoch nicht. Dennoch sollte er in der darauffolgenden Saison in Stuttgart an der Seitenlinie stehen, wurde aber zunächst von einem alten Bekannten beerbt. IMAGO / MIS Bild in Detailansicht öffnen
Im Sommer 2014 kehrte Armin Veh zum VfB Stuttgart zurück. Verglichen mit seiner ersten Amtszeit, war sein zweites Gastspiel in Stuttgart allerdings zum Vergessen. Nach nur neun gewonnenen Punkten aus zwölf Spielen trat Veh als Cheftrainer zurück. Seinen letzten Trainerposten hatte Armin Veh 2015 bei der Eintracht aus Frankfurt – zu der er ebenfalls zurückkehrte. Dort endete das zweite Engagement auch erfolglos. IMAGO / Sportfoto Rudel Bild in Detailansicht öffnen
Vehs Nachfolger: sein Vorgänger Huub Stevens. Stevens zweite Amtszeit sollte erinnerungswürdiger werden als die von Veh. Er kehrte am 25. November 2014 als Feuerwehrmann zum VfB Stuttgart zurück. Auch diesmal schaffte Stevens den Klassenerhalt mit den Schwaben und auch diesmal verließ Stevens den VfB nach Saisonende. Nach fünf Tagen als Interimstrainer bei Schalke 04 im Dezember 2020 ging Stevens in den Ruhestand – und hofft vermutlich nicht mehr von Abstiegskandidaten angerufen zu werden. Avanti Bild in Detailansicht öffnen
Zur Saison 2015/2016 wurde Alexander Zorniger neuer Trainer des VfB Stuttgart und beerbte Huub Stevens. Er erhielt einen bis zum 30. Juni 2018 gültigen Vertrag. Nach nur zehn gewonnenen Punkten aus 13 Bundesligaspielen beendete der VfB Stuttgart am 24. November 2015 die Zusammenarbeit mit ihm. Seit Oktober 2022 ist er Cheftrainer in Fürth und damit der Boss von Rainer Widmayer. MIS Bild in Detailansicht öffnen
Jürgen Kramny übernahm im November 2015 zunächst für 26 Tage als Interimstrainer die auf dem 16. Tabellenplatz stehende Bundesliga-Mannschaft des VfB Stuttgart. Nach einer erfolgreichen Hinrunde (u.a. auch mit dem Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale) erhielt er einen Vertrag als Chefcoach. Als der VfB am letzten Spieltag abstieg, endete auch das Engagement Kramnys. Später war Kramny U19-Trainer bei Eintracht Frankfurt. Seit Ende Sommer 2022 ist er vereinslos. Sportfoto Rudel Bild in Detailansicht öffnen
Zu Beginn der Saison 2016/2017 wurde Jos Luhukay als Coach verpflichtet. Der VfB Stuttgart war gerade in die 2. Bundesliga abgestiegen. Nur 76 Tage später trat der Niederländer nach lediglich fünf Saisonspielen zurück. Ausschlaggebend hierfür sollen Uneinigkeiten mit Sportdirektor Jan Schindelmeiser über die Ausrichtung und Verpflichtung der Spieler gewesen sein. Zuletzt trainierte Luhukay den niederländischen Zweitligisten VVV-Venlo bis zum 30. Mai 2022. Sportfoto Rudel Bild in Detailansicht öffnen
Hannes Wolf war von September 2016 bis Januar 2018 Cheftrainer in Stuttgart. In seiner ersten Saison führte er den VfB zum Gewinn der Zweitliga-Meisterschaft und sorgte damit für den Wiederaufstieg in die Bundesliga. Nach einer schwachen Phase in der Saison 2017/2018 trennte sich der VfB von Wolf. Seit Sommer 2022 ist er Trainer der U20-Nationalmannschaft. Hartenfelser Bild in Detailansicht öffnen
Am 29. Januar 2018 verpflichtete der VfB Stuttgart Tayfun Korkut im Abstiegskampf. Weil er mit dem VfB den siebten Platz erreichte und die Qualifikation für den Europapokal nur knapp verpasst hatte, wurde sein Vertrag bis Juni 2020 verlängert. Nachdem der VfB mit nur fünf Punkten aus den ersten sieben Spielen der Saison 2018/2019 Tabellenletzter war, musste Korkut am 7. Oktober 2018 gehen. Seit seinem Rauswurf bei Hertha BSC im März 2022 ist Korkut ohne Trainerposten. Jan Huebner Bild in Detailansicht öffnen
Am 10. Oktober 2018 übernahm Markus Weinzierl den VfB Stuttgart nach einem katastrophalen Start in die Bundesligasaison 2018/2019 auf dem letzten Tabellenplatz von seinem Vorgänger Tayfun Korkut. Doch auch Weinzierl konnte den VfB im weiteren Saisonverlauf nicht wirklich stabilisieren und wurde schlussendlich am 20. April 2019 nach einem 0:6 Augsburg selbst beurlaubt. Aktuell steht der gebürtige Straubinger für den 1. FC Nürnberg an der Seitenlinie. DeFodi Bild in Detailansicht öffnen
Das Stuttgarter Trainereigengewächs, Nico Willig, stand vom 21. April 2019 bis Ende Juni 2019 als Interimstrainer beim VfB an der Seitenlinie. Er folgte auf Markus Weinzierl, konnte den Abstieg in der Relegation gegen Union Berlin allerdings nicht mehr verhindern. Seit dem 1. Juli 2019 ist er erneut als Trainer der U19 beim VfB eingesetzt. imago Bild in Detailansicht öffnen
Tim Walter, der aktuelle Übungsleiter des HSV, übernahm den VfB Stuttgart am 1. Juli 2019 in der 2. Bundesliga von Interimscoach Nico Willig. Sein Engagement endete allerdings bereits mit dem Ende der durchwachsenen Hinrunde einen Tag vor Heiligabend 2019. imago images / Sportfoto Rudel Bild in Detailansicht öffnen
Pellegrino Matarazzo übernahm den VfB Stuttgart auf dem dritten Tabellenplatz der 2. Bundesliga von Tim Walter am 30. Dezember 2019. Unter dem studierten Mathematiker Matarazzo gelang den Schwaben der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga. In den beiden folgenden Spielzeiten hielt der gebürtige US-Amerikaner mit dem VfB die Klasse. Jedoch konnte Matarazzo in den ersten neun Partien der Folgesaison kein einziges Spiel gewinnen. So endete das Engagement Matarazzos am 10. Oktober 2022. IMAGO / Avanti Bild in Detailansicht öffnen
Auf die Entlassung Pellegrino Matarazzos folgte dessen ehemaliger Co-Trainer Michael Wimmer am 10. Oktober 2022 als Trainer. Allerdings zunächst nur als Interimslösung. Nach überzeugenden Auftritten vor heimischer Kulisse im Kellerduell gegen den VfL Bochum sowie im Pokalspiel gegen Bielefeld entschied sich der Verein am 27. Oktober 2022 mit Wimmer in die durch die WM verlängerte Winterpause zu gehen. Jedoch nicht darüber hinaus. IMAGO / Pressefoto Baumann Bild in Detailansicht öffnen
Am 5. Dezember 2022 startet Bruno Labbadias zweite Amtszeit. Michael Wimmer bleibt nicht als Labbadias Co-Trainer. Wimmer will selbst Cheftrainer werden und hat deswegen seinen Vertrag mit dem VfB aufgelöst. Labbadia übernimmt den VfB auf dem Relegationsplatz und damit in ähnlicher Notlage, wie Huub Stevens und Armin Veh bei ihrer Rückkehr. Wird er den VfB Stuttgart retten wie Stevens oder scheitern wie Veh? Picture Point LE Bild in Detailansicht öffnen

4. Die Konstanz

Beim VfB sehnt man sich, erst recht nach dem Bruch mit Mislintat und Matarazzo, nach Konstanz und nach ruhigem Fahrwasser. Labbadias durchschnittliche Amtszeit als Trainer dagegen beträgt 17 Monate. Seine knapp drei Jahre beim VfB sind bis jetzt die absolute Ausnahme. Außerdem ist er mittlerweile seit fast zwei Jahren ohne Verein.

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Martin Bromber

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