Der VfB Stuttgart gegen Arminia Bielefeld (Foto: Imago, imago images/Sportfoto Rudel)

Fußball | Bundesliga

Niederlage zum Saisonabschluss für VfB Stuttgart

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Der VfB Stuttgart hat sein letztes Bundesliga-Spiel der Saison mit 0:2 gegen Arminia Bielefeld verloren. Damit verpassten die Schwaben das Erreichen der Conference League.

Nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel wollte VfB-Trainer Pellegrino Matarazzo eigentlich Wiedergutmachung. "Das nervt immer noch", sagte er vor der Partie. Den Abstieg wünsche er zwar niemandem, "aber wir gehen trotzdem voll auf Sieg". Das Erreichen der Conference League nannte er allerdings schon im Vorfeld ein "unlogisches Ziel".

Die Gäste aus Bielefeld zeigten sich kämpferisch. Erst verzog Arne Maier (6. Minute), dann hatte Doan (16.) mit einem leicht abgefälschten Schuss an den Außenpfosten Pech. Der VfB hielt die Partie jedoch offen und kam früh selbst zu zwei Großchancen. Doch Roberto Massimo vergab jeweils (9. und 16.). In der 33. Minute jubelte der VfB bereits, doch der Treffer von Sasa Kalajdzic wurde nach Videobeweis wegen Abseits zurückgenommen. Die Stuttgarter, die die bessere Spielanlage aufwiesen, hatten nach gut 20 Minuten das Geschehen übernommen. Bielefeld verteidigte aber mit viel Einsatz, ließ nicht viel zu, konnte sich aber kaum mehr befreien.

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VfB verpasst Conference League, Bielefeld rettet sich

In der 66. Minute erzielte Fabian Klos per Foulelfmeter das umjubelte 1:0 für eine leidenschaftlich auftretende Arminia. Der auffällige Ritsu Doan erhöhte in der 72. Minute auf 2:0. Die Arminia verhinderte so den achten Abstieg aus dem Oberhaus. Der VfB verpasste durch die Niederlage als Neuling nach einer insgesamt starken Saison die Qualifikation für die europäische Conference League.

"Unser erstes Saisonziel war es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben", sagte VfB-Kapitän Gonzalo Castro nach der Partie: "Das haben wir frühzeitig geschafft. Deshalb sind wir alle stolz, trotz der Niederlage." Der Mittelfeldspieler erhält keinen neuen Vertrag und wird die Schwaben im Sommer verlassen.

Auch Stuttgarts Torhüter Gregor Kobel scheint den VfB Stuttgart zu verlassen. "Dortmund ist auf jeden Fall ein Thema. Ich werde mich in den nächsten Tagen damit beschäftigen. Ich werde mir das anhören. Wir werden sehen", sagte der 23-Jährige nach der Partie. Zuletzt hatten verschiedene Medien berichtet, dass der Schweizer Wunschkandidat beim BVB sei. Stuttgarts Geschäftsführer Sven Mislintat hatte die Chancen zur Pause auf einen Verbleib Kobels auf "50:50" beziffert. Kobel steht beim VfB noch bis 2024 unter Vertrag. Angeblich rufen die Schwaben 16 bis 18 Millionen Euro Ablöse für den Keeper auf.

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