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Der VfB Stuttgart konnte seine starke Hinrunde nicht krönen: Am 17. Spieltag unterlag der Aufsteiger bei Arminia Bielefeld verdient mit 0:3 (0:1) und steht damit zur Saison-Halbzeit mit 22 Punkten als Zehnter im Tabellen-Mittelfeld.

Kapitän Fabian Klos (27.Minute ) traf zunächst für die Gastgeber, VfB-Verteidiger Marc Oliver Kempf baute durch ein Eigentor die Bielefelder Führung aus (47.), ehe Ritsu Doan (86.) den höchsten Bundesliga-Sieg der Arminia seit November 2006 perfekt machte. Für die Stuttgarter - bis zu diesem Spieltag bestes Team auf fremden Plätzen - war es erst die zweite Auswärtsniederlage. Den Schwaben merkte man das Fehlen der beiden gelbgesperrten Topscorer Silas Wamangituka (neun Tore und drei Vorlagen) und Nicolas Gonzalez (6/3) deutlich an.

Dabei kam der VfB gut ins Spiel. Die Gäste versuchten von Beginn an die Partie zu kontrollieren, wurden im Spielaufbau jedoch von den Ostwestfalen meist früh gestört. Die erste Gelegenheit verpasste aus Stuttgarter Sicht Mateo Klimowicz (6.), wenig später scheiterte Sasa Kalajdzic an Keeper Stefan Ortega (16.).

Stuttgart macht das Spiel, Bielefeld trifft

Während Stuttgart allmählich besser in die Partie fand, ließ sich Bielefeld immer tiefer in die eigene Hälfte drängen. Kurz darauf waren es allerdings die Gastgeber, die in Führung gingen. Nach einer Hereingabe von Jacob Laursen traf Bielefelds Kapitän Klos aus kurzer Distanz. Die Chance für einen Doppelschlag verpasste wenig später Sergio Cordova, der knapp am Stuttgarter Tor vorbeischoss (28.). Bielefeld wurde in der Folge mutiger, Ortega parierte den Abschluss von Philipp Förster (39.).

Marc Oliver Kempf der Pechvogel

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte sorgte Kempf, der den Ball unglücklich ins eigene Tor lenkte, für den nächsten Rückschlag. Bielefeld verteidigte weiter kompakt, Stuttgart fand vorne zunächst keine Lösungen, im Tor verhinderte Gregor Kobel einen erneuten Treffer von Klos (58.). Kalajdzic zwang Ortega noch einmal zu einer starken Parade (72.), Bielefeld versuchte es zunächst weiter auch nach vorne zu spielen und schlug dann nochmal zu. So hieß es am Ende 3:0 im Duell der Aufsteiger - ein verdienter Erfolg für die Arminia.

Förster: "Eigentor war der Knackpunkt"

"Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Wir hätten da mehr aus unseren Chancen machen müssen, haben aber stattdessen ein dummes Gegentor bekommen", sagte VfB-Profi Philipp Förster nach der Partie der ARD: "Nach der Halbzeitpause kassieren wir dann direkt das Eigentor. Ich denke, das war der Knackpunkt des Spiels. Aber wir hätten mehr aus unseren Chancen machen müssen. Daran gilt es zu arbeiten und die Dinger das nächste mal reinzumachen."

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