Philipp Förster vom VfB Stuttgart (Foto: Imago, Imago Images / foto2press)

Fußball | 2. Bundesliga VfB Stuttgart patzt im Aufstiegsrennen

Der VfB Stuttgart hat am 13. Spieltag der 2. Bundesliga einen Rückschlag im Kampf um die Aufstiegsplätze hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Tim Walter unterlag beim VfL Osnabrück mit 0:1 (0:1).

Marcos Alvarez traf am Samstag vor 15.801 Zuschauern bereits in der 4. Minute zur Führung für Osnabrück. Das frühe Gegentor konnte auch Rückkehrer Holger Badstuber nicht verhindern. Nach seinen zwei Spielen Sperre war der Innenverteidiger wieder neben Kapitän Marc Oliver Kempf in die Viererkette gerückt, war aber wie alle anderen zu weit weg von den Osnabrücker Angreifern.

Niklas Schmidt konnte so ohne jede Störung eine Flanke per Kopf ablegen, den Schuss von Alvarez fälschte Kempf noch etwas ab - wie beim 1:2 gegen Wehen Wiesbaden lag der VfB gegen einen Aufstieger schon sehr früh hinten.

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Viel Ballbesitz, aber wenig Druck

Der große Favorit hatte danach zwar deutlich mehr Ballbesitz, spielte viel mehr Pässe und hatte eine ordentliche Passquote von um die 90 Prozent - entscheidende Zuspiele aber blieben viel zu oft beim Gegner aus Osnabrück hängen. Weder über Philipp Förster noch über den zur Pause ausgewechselten Philipp Klement konnte der VfB dauerhaft Druck aufbauen und seiner Rolle gerecht werden.

Die wenigen Chancen durch Fernschüsse von Klement (18.) und Santiago Ascacíbar (29.) waren Zufallsprodukte. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich vor der Halbzeit vergab Nicólas González, der frei vor VfL-Torwart Phillip Kühn auftauchte, mit seinem Versuch aufs kurze Eck aber scheiterte (42.).

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Wechsel bringt neuen Schwung

Trainer Tim Walter brachte zur Pause erst Silas Wamangituka für Klement und nach einer Stunde auch noch Hamadi Al Ghaddioui für den erneut nicht überzeugenden Atakan Karazor. Nach der Hereinnahme von Al Ghaddioui schaffte es Stuttgart dann zum ersten Mal, gegen den Liga-Neuling wie ein Aufstiegsfavorit zu wirken.

Die zweitstärkste Defensive der Liga musste gegen den VfB nun Schwerstarbeit verrichten - und hatte in Torwart Kühn einen starken Rückhalt, der auch den Kopfball von Badstuber (64.) oder den Versuch von González (70.) parierte.

Doch all die Überlegenheit und am Ende vier Stürmer auf den Platz reichten den Schwaben nicht, um den Ausgleich zu erzielen. Das Derby gegen den Karlsruher SC nach der Länderspielpause hat nun noch mehr Brisanz.

REDAKTION
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