Timo Hildebrand denkt über eine Zukunft in der Jugend-Abteilung des VfB Stuttgart nach (Foto: Imago, imago images / Pressefoto Baumann)

Bundesliga | VfB Stuttgart Timo Hildebrand wird doch nicht Nachfolger von Thomas Hitzlsperger im VfB-Präsidium

Der VfB Stuttgart schickt zwei Kandidaten für die Nachfolge von Thomas Hitzlsperger in Rennen. Timo Hildebrand ist nicht dabei. Er soll dem Verein auf andere Weise helfen.

Werner Gass und Rainer Mutschler sind die beiden Kandidaten, die zur Wahl stehen, wenn auf der Mitgliederversammlung am 14. Juli der Nachfolger von Thomas Hitzlsperger im VfB-Präsidium gesucht wird. Der Vereinsbeirat hat die beiden nominiert. Das dritte Präsidiumsmitglied, das den Verein an der Seite von Präsident Wolfgang Dietrich und Vize-Präsident Bernd Gaiser, führen wird, ist unter anderem für Leichtathletik, Jugendfußball bis zur U15, Tischtennis und Faustball zuständig.

Dietrich will Hildebrand für die Jugendarbeit gewinnen

Damit ist der ehemalige Meister-Torwart Timo Hildebrand, der sich ebenfalls für diesen Posten beworben hatte, aus dem Rennen. Wolfgang Dietrich betonte jedoch, den 40-Jährigen im Verein halten und in der Jugendarbeit - womöglich im vereinseigenen Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) - einsetzen zu wollen: "Über seine bisherige Tätigkeit als Botschafter hinaus haben wir über ein mögliches Engagement von Timo beispielsweise im Mitgliederausschuss des NLZ gesprochen", wird Dietrich auf der Webseite des Vereins zitiert. "Ich freue mich, dass mein Wunsch, wieder näher an den Verein heranzurücken, von der Vereinsführung unterstützt wird", ergänzt Hildebrand. "Dabei zählt für mich in erster Linie, dass ich den VfB mit meinem Wissen optimal unterstützen kann. Wir werden in nächster Zeit dazu weitere Gespräche führen."

STAND