VfB Stuttgart (Foto: Imago, imago)

Fußball | 2. Bundesliga VfB Stuttgart erkämpft sich Sieg in Regensburg

Der VfB Stuttgart hat sich am sechsten Spieltag der 2. Bundesliga einen 3:2-Sieg gegen den SSV Jahn Regensburg erkämpft.

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Der VfB Stuttgart hat in der 2. Fußball-Bundesliga seinen ersten Auswärtssieg geholt und vorerst die Tabellenführung übernommen. Die Schwaben gewannen am Samstag beim SSV Jahn Regensburg mit 3:2 (1:0) und blieben damit auch im sechsten Saisonspiel unbesiegt.

Nicolas Gonzalez (24. Minute) mit einem Flachschuss aus rund 18 Metern, ein Kopfballtor von Holger Badstuber (76.) und Hamadi Al Ghaddioui (90.+2) sorgten für den Sieg der Mannschaft von Trainer Tim Walter. Max Besuschkow (71.) per Foulelfmeter und Federico Palacios (90.+3) trafen für Regensburg, das nach der dritten Saisonniederlage im Mittelfeld der Tabelle verharrt.

VfB Stuttgart dominiert von Beginn an

Der VfB dominierte die Partie auch aufgrund seiner technischen Klasse von Beginn an, verpasste es aber, die Führung frühzeitig auszubauen. Treffsicher zeigte sich zunächst nur der Argentinier Gonzalez, der nach einem Abpraller flach ins linke Eck schoss - und dem ehemaligen VfB-Ersatzkeeper Alexander Meyer keine Chance ließ. Im zweiten Durchgang entglitt dem Favoriten die Spielkontrolle.

Die Regensburger Erik Wekesser (56.) und Jann George (61.) vergaben zunächst, ehe Besuschkow nach einem von VfB-Verteidiger Pascal Stenzel verursachten Elfmeter traf. Anschließend köpfte Badstuber nach Flanke von Daniel Didavi ins Tor, kurz vor Schluss erhöhte der eingewechselte Al Ghaddioui per Flachschuss - und dann traf noch Palacios zum Endstand.

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"Ich denke, dass wir über weite Strecken bestimmend waren", so VfB-Stuttgart-Verteidiger Marc Oliver Kempf nach der Partie, VfB-Coach Tim Walter kritisierte allerdings: "Wir waren etwas zu fahrig." Das habe sich erst im Laufe der Partie gebessert.

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Walter äußert sich zu Geldstrafe

Auch zu der Geldstrafe in Höhe von 5.000 Euro gegen Tim Walter wegen unsportlichem Verhalten äußerte sich der VfB-Coach: "Ich finde es nicht gerechtfertigt, aber ich zahle es einfach – und von daher ist das Thema dann auch erledigt", so Walter. Im Anschluss an die Partie gegen Erzgebirge Aue hatte Walter in Richtung Schiedsrichter Felix Zwayer gesagt: "Ich dachte, meine Frau pfeift heute. Die pfeift auch immer für die mit den schönsten Trikots." Auch den Video-Assistenten hatte der 43-Jährige kritisiert. Walter und der VfB stimmten dem Urteil zu, es ist damit rechtskräftig.

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