Der VfB Stuttgart auf der Suche nach einer neuen Vereinsspitze (Foto: Imago, Hansjürgen Britsch)

Fußball | 2. Bundesliga Fragen und Antworten zur Präsidentensuche beim VfB Stuttgart

Guido Buchwald, der Weltmeister von 1990, ist der prominenteste Kandidat. Doch wer will noch an die Spitze des Vereins mit 70.000 Mitgliedern und wie ist der Ablauf bis der neue Präsident des VfB Stuttgart dann feststeht?

Drei Kandidaten haben sich bisher öffentlich dazu bekannt, für das Präsidentenamt beim VfB Stuttgart zu kandidieren.

Wer sind diese drei Kandidaten?

Guido Buchwald - der Ex-Profi ist die Fußball-Kompetenz in Person unter den Bewerbern. Er möchte dem Verein helfen und habe sich noch nie vor der Verantwortung gedrückt, ließ er ausrichten. Der VfB Stuttgart sei schon immer ein besonderer Verein für ihn gewesen und er habe ihm unvergessliche Momente, wie den Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1992, zu verdanken.

Dauer

Matthias Klopfer - ein Mann aus der Politik. Seit über zehn Jahren ist er Oberbürgermeister in Schorndorf. Der SPD-Politiker möchte die direkte Bundesliga-Rückkehr des VfB Stuttgart nicht versprechen. Ruhe im Verein und eine gemeinsame Strategie sind für ihn das Wichtigste. Seine Forderung: Die Zeit der Alleinherrschaft muss vorbei sein.

Claus Vogt - der Kandidat mit großer Wirtschaftserfahrung. Der Geschäftsmann aus Waldenbuch führt ein international tätiges Facility-Management-Unternehmen. Darüber hinaus ist er Fan-Aktivist. Er gründete den 'FC PlayFair!', einen Verein für Integrität im Profi-Fußball. Sein Motto: immer nur reden, ist zu wenig.

Wie ist der Ablauf?

Die Bewerbungsunterlagen müssen bis zum 15. September 2019 beim Verein vorliegen. Kandidieren dürfen nur Vereinsmitglieder, die mindestens 35 Jahre alt und nicht über 75 sind. Es muss eine Unterstützer-Liste mit 50 oder mehr Unterschriften anderer Mitglieder vorliegen, die jeweils länger als neun Monate dem VfB Stuttgart angehören. Zu den Anforderungen gehört außerdem eine mindestens zehnjährige wirtschaftliche Erfahrung in einer Managementposition. Der VfB Stuttgart nennt keine Namen von Bewerbern. Der Vereinsbeirat soll zwei Kandidaten (aber mindestens einen) auswählen und die Vereinsmitglieder stimmen dann auf ihrer Versammlung am 15. Dezember über den neuen Präsidenten ab.

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