Silas Wamangituka imTrikot seines vorherigen Vereins FC Paris (Foto: Imago, panoramic)

Fußball | 2. Bundesliga Silas Wamangituka - Wer ist der neue Stürmer beim VfB?

19 Jahre jung, Rekordtransfer der 2. Liga und ein unaussprechlicher Name: Der Neuzugang des VfB Stuttgart sorgt für Gesprächsstoff. Wer ist dieses kongolesische Sturmtalent, auf das die Schwaben bei der Mission Wiederaufstieg setzen?

Von der Seine direkt an den Neckar: Dabei galt Silas Wamangituka eigentlich als heißer Kandidat beim FC Schalke 04. Denn noch am Dienstagmorgen betonte VfB-Sportdirektor Sven Mislintat, man sei "klarer Außenseiter" im Kampf um die Verpflichtung des jungen Kongolesen. Dabei stapelte Stuttgarts Baumeister wohl mehr als tief: Nur wenige Stunden später lächelte er mit großer Zufriedenheit gemeinsam mit seinem Neuzugang in die Kameras.

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Warum der VfB und nicht Schalke?

Mit Schalke 04 hatten die Stuttgarter einen, zumindest auf dem Papier, attraktiveren Mitbuhler aus der Bundesliga. Dennoch gelang es dem VfB- Sportdirektor, den 19-Jährigen vom französischen Zweitligisten Paris FC zu binden.

Dauer

"Für den VfB habe ich mich entschieden, weil mich der sportliche Weg, den mir Sven Mislintat aufgezeigt hat, überzeugt", betonte Wamangituka bei seiner Ankunft. Zudem sei er sicher, sich unter Trainer Tim Walter weiterentwickeln zu können. Diese Weiterentwicklung lässt sich der VfB einiges kosten: Mit rund acht Millionen Euro ist Silas Wamangituka der teuerste Zweitliga-Transfer der Geschichte.

Dass sich die Schwaben überhaupt noch im Sturm verstärken, überrascht. Noch Ende Juli hielt Mislintat einen Ersatz für den am Kreuzband verletzten Neuzugang Sasa Kalajdzic (22) nicht für notwendig. "Wir versuchen das eigentlich mit den Spielern zu kompensieren und zu ergänzen, die wir haben", bekräftigte er als Studiogast bei SWR Sport.

Ein Mann für die Zukunft

Der VfB plant langfristig mit dem 1,89 Meter großen Mittelstürmer. Wamangituka erhält einen Fünfjahresvertrag und damit viel Vertrauen seitens der Vereinsführung. "Es ist uns gelungen, mit Silas einen jungen, sehr talentierten Stürmer langfristig an den VfB zu binden. Wir sind überzeugt, dass er seinen Teil zu einer erfolgreichen Saison beisteuern wird", sagte der Sportdirektor. Und weiter: "Wir freuen uns sehr, dass Silas sich entschieden hat, mit uns gemeinsam seine nächsten Entwicklungsschritte zu gehen."

Der junge Kongolese verspricht auf jeden Fall alles für den Wiederaufstieg zu tun. Wenn es ihm gelingt, den VfB bei diesem Vorhaben erfolgreich zu unterstützen, wird bald jeder am Neckar seinen Namen kennen. Egal, ob auf französisch oder schwäbisch.

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