Pascal Stenzel. (Foto: Imago, Imago)

Fußball | 2. Bundesliga Pascal Stenzel: Mit westfälischer Ruhe zum nächsten Karriereschritt

Stuttgarts Neuzugang Pascal Stenzel will mit seinem neuen Verein VfB Stuttgart zurück in die Bundesliga. Im Trainingslager in Kitzbühel verrät er im Interview mit SWR Sport, wie Tim Walter als Coach agiert und was seine persönlichen Ziele sind.

Im Moment hat Pascal Stenzel auf seiner Position keine Konkurrenz. Nicht weil er schon jetzt gesetzt wäre, sondern weil es beim VfB Stuttgart keinen zweiten nominellen Rechtsverteidiger gibt. Aber das ist auch nicht das Thema bei der Leihgabe aus Freiburg. Der 23-jährige hatte letzte Saison in Freiburg nur neun Einsätze über die volle Distanz und verspricht sich jetzt wieder mehr Spielpraxis.

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"Ich hatte letzte Saison nicht die Einsätze, die ich mir erhofft habe," bilanziert der Rechtsfuß seine vierte Saison im Breisgau. "Das möchte ich jetzt verändern, dass ich soviel wie möglich auf dem Platz stehe und auch das Vertrauen des Trainers habe und dann weiter Gas geben kann. Auch wenn ein Spiel dazwischen ist, das nicht absolut top läuft." Das hört sich zwischen den Zeilen so an, als hätte er das Vertrauen von Christian Streich nicht mehr gespürt.

Bei Stuttgarts neuem Coach Tim Walter ist das anscheinend anders. "Ich bin positiv überrascht, er ist sehr offen, sehr ehrlich, sehr akribisch in seiner Arbeit, gerade im Training. Es darf dann auch mal lauter werden. Solange es darum geht, dass wir besser werden, ist das völlig in Ordnung. Wenn man nach dem Training einen lustigen Spruch bekommt, ist das dann auch wieder vergessen."

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Pascal Stenzel weiß dazu, wie Aufstieg geht. In der Saison 15/16, noch als Leihgabe des BVB, schaffte er es mit dem SC Freiburg zurück ins Oberhaus. "Von der Qualität her sind wir eine Mannschaft, die nach oben gehört. Da gilt es jetzt aber auch die Qualität auf die Strecke zu bringen, sich als Einheit zu präsentieren, vielleicht auch während der Saison einen Rückschlag gut zu verarbeiten. Ein Aufstieg geht nur durch das Kollektiv."

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Auch für ihn wird die neue Saison kein Selbstläufer. Man muss kein Prophet sein um vorherzusehen, dass der VfB auf der Rechtsverteidigerposition noch nachlegen wird.

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