Der VfB Stuttgat hat Gergor Kobel von der TSG Hoffenheim verpflichtet. Vergangene war der 21-Jährige an den FC Augsburg verliehen (Foto: Imago, imago images / Uwe Kraft)

Fußball | 2. Bundesliga Neuer Keeper gefunden: Wird Kobel Zieler-Nachfolger?

Nach dem Wechsel des bisherigen Stamm-Keepers Ron-Robert Zieler zu Hannover 96 hat der VfB Stuttgart Gregor Kobel verpflichtet. Der zuletzt an den FC Ausgburg verliehene Torhüter wird für ein Jahr ausgeliehen.

Der VfB Stuttgart hat Gregor Kobel von der TSG Hoffenheim für ein Jahr ausgeliehen und damit mutmaßlich den Nachfolger von Ex-Nationalspieler Ron-Robert Zieler als Nummer eins im Tor gefunden. Das teilte der VfB Stuttgart am Montagnachmittag in einer Pressemitteilung mit. Der 21-Jährige Schweizer, der in der Rückrunde an den FC Augsburg ausgeliehen war, soll bei der Nachmittagseinheit des Fußball-Zweitligisten im Trainingslager in Kitzbühel am Montag bereits auf dem Platz stehen.

Wer wird die neue Nummer 1?

Der #VfB verstärkt sich mit Gregor #Kobel. Der 21-jährige Torhüter wird für ein Jahr von der @tsghoffenheim ausgeliehen. Herzlich willkommen beim VfB, Gregor! --- Zur Meldung: https://t.co/VA8BYnifvO https://t.co/hhcIDxFeSU

Sein Vertrag in Hoffenheim verlängerte Kobel um ein Jahr bis 2021. Die TSG verpflichtete als neue Nummer zwei hinter Stammkraft Oliver Baumann den 34 Jahre alten Torwart Philipp Pentke von Jahn Regensburg und gab ihm einen Vertrag bis zum Sommer 2021. Kobels Konkurrent um den Platz in der Startelf beim VfB ist der am Freitag vom 1. FC Nürnberg verpflichtete 24 Jahre alte Fabian Bredlow.

Dauer

Zieler war überraschend zum Zweitliga-Konkurrenten Hannover 96 gewechselt. Nach dem Abgang von Alexander Meyer zum SSV Jahn Regensburg wurde nach SWR Informationen auch über Marvin Schwäbe nachgedacht. Im Profi-Kader des VfB Stuttgart steht jetzt für das Tor neben Kobel und Bredlow noch Jens Grahl.

Zweite Leihe nacheinander

Ausgebildet in der Jugend bei Grasshoppers Zürich wechselte der Schweizer 2014 in den Kraichgau nach Hoffenheim, wo er 2017 für die Profis der TSG debütierte. Seither bestritt Gregor Kobel sowohl für Hoffenheim, als auch für den FC Augsburg, an den er in der vergangenen Rückrunde ausgeliehen war, 17 Bundesliga-Partien. Außerdem stand er bei sechs Begegnungen im DFB-Pokal, sowie einem Spiel in der UEFA Europa League, auf dem Platz. Dazu kommen seine 25 Einsätze für die Nationalmannschaften der Schweiz von der U17 bis zur U21.

"Tradition sehr guter Schweizer fortsetzen"

"Gregor passt zu unserem Anforderungsprofil für die Torhüter-Position. Er gehört zu den talentiertesten Torhütern seiner Altersklasse und hat insbesondere in den vergangenen Monaten mit hervorragenden Leistungen auf sich aufmerksam gemacht", wird der neue VfB-Sportdirektor Sven Mislintat in der Pressemitteilung zitiert. "Wir freuen uns mit ihm die Tradition sehr guter Schweizer Spieler, die beim VfB schon in der Vergangenheit unter Vertrag standen, fortsetzen zu können."

Ambitionierte Ziele mit dem VfB

Auch Gregor Kobel selbst kommt in der Pressemitteilung zu Wort: "Ich freue mich, dass der Wechsel zum VfB Stuttgart geklappt hat, denn ich sehe hier die besten Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln." Dem 21-jährigen sind die ambitionierten Ziele des VfB bewusst: "Der VfB ist ein großer, traditionsreicher Verein, der für diese Saison das klare Ziel formuliert hat, den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen. Ich werde alles dafür geben, dass wir dieses Ziel erreichen."

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